Patrice Aminati, die seit fast drei Jahren gegen schwarzen Hautkrebs kämpft, gibt Einblicke in ihre letzten Lebenswochen. In regelmäßigen Updates informiert sie über ihren Gesundheitszustand und teilt private Gedanken. Im Oktober 2025 verkündete die 38-Jährige, dass sie ihre letzte Bestrahlung abgeschlossen hat und nun nur noch palliative Behandlung erhält. Diese Form der Therapie konzentriert sich darauf, ihre Lebensqualität so hoch wie möglich zu halten.

Nach ihrer Trennung von ihrem Ehemann Daniel Aminati hat Patrice zu ihren Eltern gezogen, wo sie sich geborgen fühlt. Sie äußerte den innigen Wunsch, an ihrem vielleicht letzten Tag mit ihren Eltern auf dem Sofa zu sitzen, Kuchen zu essen und Kaffee zu trinken. Diese Momente beschreibt sie als „absolutes Glück.“

Die Auswirkungen des Krebses auf die Lebensperspektive

Aminatis Krebserkrankung hat nachhaltig ihre Sicht auf das Leben und den Tod verändert. In einem bewegenden Moment im Krankenhaus wurde ihr klar, dass sie trotz ihrer Diagnose leben und auch glücklich sein kann. Ihre Einstellung zum Tod hat sich gewandelt: Sie sieht ihn nun nicht mehr als das Allerschlimmste, sondern auch als mögliche Erlösung.

Sollte es zu einer Diagnose im Endstadium kommen, was bei schwarzem Hautkrebs häufig geschieht, können Bildgebungsverfahren wie MRT oder PET-CT entscheidende Hinweise liefern. Mit fortschreitendem Krebs können Veränderungen an der Haut, wie Geschwüre und neue Hautstellen, auftreten, die auf ein fortgeschrittenes Stadium hinweisen. Weitere Symptome sind Müdigkeit, Gewichtsverlust und Antriebslosigkeit, die das tägliche Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen können. Das Endstadium ist oft durch eine ungünstige Prognose geprägt, die bei metastasiertem Hautkrebs eine durchschnittliche fünfjährige Überlebensrate von lediglich 15-20 % angibt.

Der Verlauf und die Wahl des Aufenthaltsortes

Der Verlauf der Krankheit ist meist geprägt von der fortschreitenden Beeinträchtigung lebenswichtiger Organe wie Lunge, Leber und Gehirn. Bei letzteren können Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Verwirrtheit auftreten. Häufig stellt sich in der Endphase eine ausgeprägte Müdigkeit ein, da die Krebszellen enorme Energieressourcen binden.

In Anbetracht dieser schweren Situation ist die Wahl des Aufenthaltsortes entscheidend. Viele Patienten bevorzugen es, in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld vom SAPV-System betreut zu werden, das einen erfahrenen und empathischen Umgang sichert. Alternativ können Palliativstationen oder Hospize in Anspruch genommen werden, die sich auf die Behandlung der letzten Lebensphase spezialisiert haben. In einer solchen Umgebung ist eine umfassende Schmerztherapie essenziell, um die Lebensqualität in den letzten Tagen zu verbessern und den Patienten ein würdiges Gehen zu ermöglichen.

Aminatis ehrlicher Umgang mit ihrer Krankheit und ihre innige Vorstellung eines letzten Tages mit ihren Lieben sind ein eindringlicher Appell an die Wichtigkeit von Familie und emotionaler Unterstützung in solch schwierigen Zeiten. Die Realität des schwarzen Hautkrebses und die Herausforderungen, denen Patienten gegenüberstehen, verdeutlichen die Notwendigkeit, sich frühzeitig mit der Thematik auseinanderzusetzen und umfassende Informationen bereitzustellen.

Für weiterführende Informationen zum Thema Hautkrebs und den Umgang mit der Erkrankung können Interessierte die Ressourcen des Krebsinformationsdienstes und des Zentrums für Krebsregisterdaten einsehen: OE24, Medisiegel, Krebsinformationsdienst.