
Im Ernst-Happel-Stadion fiel am 20. März 2025 der Anpfiff zum Nations-League-Duell zwischen Österreich und Serbien. Doch für Marko Arnautović war dieses Spiel alles andere als normal. Plötzlich warf ihn eine Panikattacke aus der Bahn. „Ich hatte alle Symptome – Schmerzen im Knie, Druck im Oberbauch und Schwindel“, berichtete der 35-jährige Stürmer nach dem Spiel, der diese unerwartete Situation jedoch souverän bewältigte. Dank medizinischer Unterstützung konnte er fortfahren und war sogar mit einem beeindruckenden 70-Meter-Sprint aktiv am Geschehen beteiligt, was Teamchef Ralf Rangnick lobte. Das Spiel endete 1:1 und die Österreicher setzen ihren Fokus nun auf das Rückspiel in Belgrad.
Arnautović, der eine perfekte Kopfballablage zu Österreichs Tor beigesteuert hatte, war nach dem Abpfiff sichtlich erleichtert, aber auch verwirrt über die Panikattacke. „Ich hatte keine Ahnung wieso. Plötzlich hat mich die Angst übermannt“, gestand er. Glücklicherweise verschwanden die Beschwerden, nachdem der Mannschaftsarzt ihm ein Mittel verabreicht hatte. Trotz der gesundheitlichen Herausforderung spielte Arnautović 90 Minuten und führte einige vielversprechende Angriffe, schoss jedoch mehrfach am Tor vorbei. „Es war ein überragendes Spiel, wir haben Serbien komplett dominiert, aber manchmal nutzt du deine Chancen nicht“, reflektierte er nach dem Spiel.
Auf zur nächsten Herausforderung
Während die Mannschaft auf den Rückkampf in Belgrad gegen Serbien blickt, bleibt Arnautović optimistisch. „Wir wissen, dass die Atmosphäre dort einmalig sein kann. Ich hoffe, das Stadion ist voll, denn wir fahren dorthin, um zu gewinnen“, erklärte er. Trotz der Belastungen in diesem entscheidenden Match ist die Vorfreude auf die nächste Phase hoch. „Wie ihr wisst, ist nach der Nations League die WM-Quali. Dann sehen wir uns in Amerika!“, äußerte er entschlossen.
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