Bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina ereignete sich ein spektakulärer Sturz der schwedischen Langläuferin Ebba Andersson während des Damen-Team-Langlauf-Staffelrennens. Andersson trat im Rahmen einer 4×7,5-Kilometer-Staffel an und war die zweite Läuferin ihres Teams. Ein Missgeschick beim Überqueren einer Bodenwelle führte dazu, dass sie die Kontrolle über sich verlor und sich überschlug, wodurch sie einen Ski verlor. Dieser Vorfall stellte nicht nur einen Rückschlag für Andersson dar, sondern auch für das gesamte schwedische Team, das dadurch wertvolle Zeit verlor.
Wie Krone berichtet, war dies nicht der erste Sturz von Andersson im Rennen. Bei ihrer ersten Übergabe lag Schweden noch nahezu zeitgleich mit Norwegen in Führung, doch die nachfolgende Panne führte zu einem Rückstand von fast einer Minute. Der Ski, den sie nach ihrem Sturz nicht gleich wieder einfangen konnte, stellte sich als unbrauchbar heraus, da die Bindung kaputt war.
Rettungsaktionen auf der Strecke
Nach dem Sturz erhielt Andersson von einem Betreuer einen neuen Ski, konnte das Rennen jedoch nur mit großem Rückstand fortsetzen. Der Traum von einer Top-Zeit war durch diese unglücklichen Umstände dahin. In der Zwischenzeit profitierten die Norwegerinnen von Anderssons Malheur und bauten ihren Vorsprung weiter aus, während Finnland und die Schweiz die Lücke hielten und um den Anschluss kämpften. Laut Heute blieb Andersson an einer Streckenbegrenzung hängen, was zu ihrem dramatischen Sturz in einer Abfahrt führte.
Die Wettkampfsituation verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen Wintersportler konfrontiert sind. Die Unfallstatistiken für den Skisport in der Saison 2023/2024 zeigen einen Anstieg der verletzten Skifahrer*innen auf etwa 46.000 bis 48.000 im Vergleich zu früheren Jahren. Diese Zahlen belegen nicht nur die Gefährlichkeit des Sports, sondern auch, dass das Risiko für stationäre Behandlungen stabil bei 1,73 pro 1.000 Skifahrer*innen ist, wie Ski-Online feststellt. Knieverletzungen sind ebenfalls gestiegen, was die Gefahren, die mit dem Langlauf verbunden sind, weiter verdeutlicht.
Ebba Andersson wird sich trotz des Rückschlags hoffentlich schnell zurückkämpfen können. Ihre Stärke und Entschlossenheit, die sie bereits im Sport bewiesen hat, könnten sie bald wieder auf die vorderen Plätze der Wettkämpfe führen.