Am 10. Februar 2026 nahmen die österreichischen Athleten bei den Olympischen Winterspielen in Predazzo am Mixed-Wettbewerb im Skispringen teil und erzielten den fünften Platz. Das Team bestand aus Lisa Eder, Jan Hörl, Julia Mühlbacher und Stephan Embacher. Trotz einer soliden Leistung verfehlte Österreich damit erneut eine Medaille.

Wie vienna.at berichtet, blieb Österreich in allen drei Bewerben von der Normalschanze ohne Edelmetall. Die Slowenen sicherten sich die Goldmedaille mit einem deutlichen Vorsprung von 30,9 Punkten vor Norwegen und 35,2 Punkten vor Japan. Österreich fehlten lediglich 6,2 Punkte auf die Bronzemedaille.

Leistungen der österreichischen Athleten

Besonders bedauerlich für das österreichische Team war der erste Durchgang, in dem Julia Mühlbacher bei 89 Metern landete, was entscheidend zum Medaillenverlust beitrug. Mühlbacher äußerte anschließend Bedauern über ihre Leistung. Jan Hörl war hingegen der beste Springer des Teams mit Sprüngen von 102,5 und 103,5 Metern, während Stephan Embacher mit soliden Leistungen zufrieden war. Lisa Eder bezeichnete ihren Tag als „mittelmäßig“ und vermisste eine starke Performance.

Nach den ersten beiden Sprüngen lag Österreich noch auf Platz zwei, konnte diese Position jedoch nicht halten und fiel zurück. Das slowenische Team führte das gesamte Event über und bewies damit seine Favoritenrolle.

Medaille und nächste Wettbewerbe

Im Einzelbewerb verpasste Eder als Vierte um 4,5 Punkte die Medaille, während Embacher den siebten Platz belegte. Somit blieb auch der dritte von sechs Skisprungbewerben für Österreich ohne Medaille. Der nächste Wettbewerb für die Skispringer steht bereits bevor: Der Männerbewerb von der Großschanze findet am Samstag statt.

Parallel zu den Skisprung-Wettbewerben verfolgen die Medaillenvergabe und die Gesamtwertung der Olympischen Spiele ein großes Publikum. t-online.de hebt hervor, dass die Spiele in Italien zudem 1.146 Medaillen in 116 Wettbewerben vergeben, was die Wettbewerbsintensität und den Medaillenspiegel deutlich unterstreicht.

Aktuell stehen auch andere Nationen, wie Deutschland, gewaltig unter Druck, ihre Sportler zu maximalen Leistungen zu motivieren. Das Team Deutschland strebt, wie im Vorfeld der Spiele erwähnt, einen Platz unter den Top 3 im Medaillenspiegel an, und darüber hinaus blicken die Athleten in verschiedenen Sportarten den Herausforderungen der kommenden Tage gespannt entgegen.

Die kommenden Wettbewerbe versprechen Spannung und möglicherweise die Chance auf bessere Platzierungen für die österreichischen Skispringer.