Am 10. Jänner 2026 haben die österreichischen Skispringer Jan Hörl und Stefan Embacher den Superteambewerb in Zakopane für sich entschieden. Hörl startete den Wettkampf mit einem hervorragenden Satz von 141 Metern und er zeigte insgesamt eine starke Leistung mit den Sprüngen von 141 m und 133 m. Embacher steuerte 134 m sowie zwei Sprünge mit 130 m zu dem Ergebnis bei. Diese Leistungen führten dazu, dass Österreich den Wettbewerb mit insgesamt 805,90 Punkten gewann und somit die Führung über alle anderen Nationen übernahm. Slowenien, das auf dem zweiten Platz landete, erzielte 758,30 Punkte, gefolgt von Polen mit 741,80 Punkten. Der Wettbewerb wurde um 16:10 Uhr beendet, und die spannenden Sprünge waren Teil des neuen Formats, das künftig den traditionellen Mannschaftsbewerb mit vier Athleten bei den Olympischen Spielen ersetzen soll.
Cheftrainer Andreas Widhölzl lobte die Leistungen seiner Athleten und bemerkte, dass Hörl als bester Athlet des Wettbewerbs herausstach. Obwohl Hörl mit zwei sehr guten Sprüngen zufrieden war, äußerte er, dass er Schwierigkeiten hatte, sich auf fünf Sprünge an einem Tag einzustellen. Er hofft, die gute Form in den bevorstehenden Einzelbewerb am Sonntag um 16:00 Uhr, live auf ORF 1, mitzunehmen. Embacher war ebenfalls zufrieden, hatte jedoch das Gefühl, dass seine Sprünge noch Potenzial zur Verbesserung aufwiesen. Der Teambewerb umfasste insgesamt drei Durchgänge, mit den besten acht Nationen im Finale.
Ergebnisse der Konkurrenz
In dieser Perspektive war die Konkurrenz ebenfalls signifikant. Deutschland, das ohne seine Top-Springer Felix Hoffmann und Philipp Raimund antreten musste, landete nur auf dem sechsten Platz. Karl Geiger und Pius Paschke verkauften sich zwar im zweiten Durchgang besser, hatten jedoch Schwierigkeiten in ihren Sprüngen und konnten die Ukrainer und die Finnen hinter sich lassen. Diese Platzierung stellt das schwächste Ergebnis für Deutschland im Wettbewerb dar.
Pius Paschke beschrieb seine Erfahrungen als druckbeladen und erwähnte, dass er im Training gut performte, dies jedoch im Wettkampf nicht umsetzen konnte. Bundestrainer Stefan Horngacher bewertete das Training positiv, war jedoch mit den Wettkampfleistungen unzufrieden. Besonders Geigers zweiter Sprung wurde als ermutigend hervorgehoben, während Paschke’s Nervosität als Hindernis identifiziert wurde.
Ein Blick in die Zukunft
Die laufende Skispringen-Saison bietet noch viele weitere Wettbewerbe. Die Athleten haben sich bereits auf wichtige Events in Engelberg, Falun und die Skiflug-Weltmeisterschaft vorbereitet. Die nächste Herausforderung für die Springer wird der Einzelbewerb am Sonntag in Zakopane sein, wo die Athleten ihre Leistungen erneut unter Beweis stellen können.
Die Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe ist groß, während die Athleten Wie auch die Fans gespannt auf die Ergebnisse der Saison 2023/2024 und 2024/2025 blicken. Die Veranstaltungen in Zakopane könnten dabei eine entscheidende Rolle auf dem Weg zur Olympiade in Milano-Cortina 2026 spielen.