Bei der Handball-Europameisterschaft 2026 sorgt der Sport für unerwartete Wendungen. Am 21. Jänner 2026 gewann das österreichische Team ein spannendes Spiel gegen Serbien mit 26:25 und katapultierte so die deutsche Nationalmannschaft in die Hauptrunde des Turniers. Der deutsche Torhüter Andreas Wolff hatte zuvor Österreichs Spielweise als „absoluten Anti-Handball“ kritisiert, änderte jedoch nach dem Spiel seine Meinung und bedankte sich auf Instagram für die Unterstützung. „Vielen Dank an die Österreicher, die absolut Charakter gezeigt und uns wirklich geholfen haben“, schrieb Wolff und setzte hinzu: „Österreich, ich nehme alles zurück“ – unterstützt von einem Herz-Emoji.

Durch den knappen Sieg von Österreich benötigte Deutschland nur einen minimalen Sieg gegen Spanien, um das Ticket für die Hauptrunde zu sichern. Vor dem Erfolg über Serbien hatte Deutschland bereits gegen Spanien gewonnen und sich als Gruppenerster qualifiziert. Damit schieden die Teams aus Spanien und Serbien aus dem Turnier aus, was die Bedeutung des österreichischen Sieges umso mehr unterstreicht.

Österreichs Leistung im Duell gegen Serbien

Das Spiel gegen Serbien war keine leichte Aufgabe für das österreichische Team. Serbien startete schwach und blieb bis zur sechsten Minute ohne Treffer, immerhin lag man jedoch nur 1:2 zurück. Österreich konnte sich zwischenzeitlich sogar eine Führung von 9:7 erarbeiten. Doch die Serben drehten das Spiel und gingen zur Halbzeit mit 13:12 in Front. Bester Werfer für die Österreicher war Tobias Wagner, der alle sechs seiner Würfe traf. Auf Seiten der Serben war Nemanja Ilic ebenso erfolgreich und erzielte ebenfalls sechs Tore.

In der zweiten Halbzeit zeigte Österreich eine starke Leistung und setzte sich auf 23:20 ab, begünstigt durch Zeitstrafen gegen die Serben. Trotz eines misslungenen Siebenmeters von Kapitän Nikola Bilyk in der Schlussphase, der Österreichs EM-Aus besiegelte, wurde der Sieg über Serbien als großes Highlight gefeiert. Der deutsche Kapitän Johannes Golla sowie Spielmacher Juri Knorr drückten ebenfalls ihren Dank für die Unterstützung aus, da ohne diese Hilfe der Einzug in die Hauptrunde für die deutsche Mannschaft deutlich komplizierter gewesen wäre.

Der Kontext der EM 2026

Die Handball-Europameisterschaft findet in Dänemark statt. Das Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Österreich endete mit einem knappen 30:27, was eine starke Abwehrleistung der Deutschen verdeutlichte. Österreich erzielte einen Halbzeitstand von 8:12, gab jedoch nicht auf und kam bis auf zwei Tore heran. Am kommenden Samstag steht für Deutschland ein weiteres wichtiges Spiel gegen Serbien an, das dem Team helfen könnte, den Platz in der Hauptrunde zu festigen.

Die Dynamik zwischen den Mannschaften hat durch diese Dramaturgie an Spannung gewonnen und sorgt für ein aufregendes Turnier, das Handballfans in ihren Bann zieht. Die Perspektiven für die nächsten Spiele sind vielversprechend und die Teams schauen optimistisch auf die Herausforderungen, die noch vor ihnen liegen.

Für weitere Details zu den Ereignissen der EM 2026 sind die Berichte von Vol.at, Sportschau und Olympics.com zu empfehlen.