Am 18. Jänner 2026 fand der zweite Wettkampf der Nordischen Kombination in Oberhof statt, bei dem die heimischen Athleten trotz starkem Einsatz keinen Podestplatz erreichen konnten. Johannes Lamparter musste sich im spannenden Zielsprint dem Deutschen Julian Schmid geschlagen geben und landete auf dem vierten Platz mit einem Rückstand von 35,9 Sekunden. Stefan Rettenegger folgte ihm auf dem fünften Platz (+42,2), während sein Bruder Thomas Rettenegger den neunten Rang (+53,8) belegte.
Besonders enttäuschend war das Ergebnis von Franz-Josef Rehrl, der nach dem Springen führend war, jedoch letztlich den 20. Platz erreichte. Fabio Obermeyr kam auf den 21. Platz, gefolgt von Florian Kolb (27.) und Martin Fritz (30.), die beide Weltcup-Punkte sammelten. Paul Walcher musste nach einem Sturz mit dem 32. Platz Vorlieb nehmen. Der Sieg ging an Jens Luraas Oftebro, der seinen Bruder Einar Luraas Oftebro um 27,8 Sekunden hinter sich ließ, was einen norwegischen Doppelsieg zur Folge hatte.
Ergebnisse der Frauen
Im Damenbewerb überzeugte Ida Marie Hagen aus Norwegen, die mit ihrem siebten Sieg in Serie erneut auftrumpfen konnte. Minja Korhonen aus Finnland, die als Sprungsiegerin ins Rennen ging, lag 35,4 Sekunden hinter Hagen und sicherte sich den zweiten Platz. Dritte wurde Nathalie Armbruster aus Deutschland mit 58,5 Sekunden Rückstand, während die beste ÖSV-Athletin, Katharina Gruber, fünfte wurde (+1:34,4). Lisa Hirner und Claudia Purker belegten die Ränge sieben (+1:52,4) und neun (+2:35,6). Annalena Slamik musste sich mit dem 25. Platz zufrieden geben.
Blick in die Zukunft
Der nächste Wettkampf für die Athleten der Nordischen Kombination ist das Nordic Combined Triple, das vom 30. Jänner bis 2. Februar in Seefeld stattfindet. Nach diesem Event stehen die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina an, die als Höhepunkt der Saison gelten. In dieser Saison wird der Weltcup der Nordischen Kombination vom Weltskiverband FIS organisiert und endet am 15. März 2026 in Oslo, Norwegen. Der Titelverteidiger ist Vinzenz Geiger bei den Männern und Nathalie Armbruster bei den Frauen, die beide in der Vorsaison den Gesamtweltcup gewonnen haben.
Aktuelle Statistiken zeigen, dass Norwegen in der Herrenkategorie der Nationenwertung mit sieben Siegen, drei zweiten und zwei dritten Plätzen führt, während Österreich ebenfalls sieben Siege, jedoch mehr zweite und dritte Plätze verbuchen kann. In der Damenwertung hat Ida Marie Hagen die meisten Punkte, gefolgt von Alexa Brabec aus den USA und Minja Korhonen aus Finnland.
Die nächsten Wettkämpfe versprechen spannende Auseinandersetzungen und könnten entscheidend für die weiteren Platzierungen in der Gesamtwertung sein. Der Fokus liegt klar auf den bevorstehenden Olympischen Spielen, die das sportliche Highlight der Saison darstellen.
In einem emotionalen und hart umkämpften Wettkampf spielten sowohl technische Fähigkeiten als auch die Strategie eine entscheidende Rolle. Wie sich die Athleten in den nächsten Wettbewerben schlagen werden, bleibt abzuwarten.
Für umfassende Ergebnisse und Analysen der Wettkämpfe: Laola1, Wikipedia, Wintersport Charts.