Österreichs Handballfrauen scheiden nach Niederlage gegen Polen aus!
ÖHB-Frauen scheiden mit 30:35 gegen Polen aus der WM 2025 aus, trotz starker Leistung von Ivancok-Soltic und Mannschaft.

Österreichs Handballfrauen scheiden nach Niederlage gegen Polen aus!
Die österreichische Handballnationalmannschaft der Frauen hat sich am 8. Dezember 2025 mit einer Niederlage von 30:35 gegen Polen von der Weltmeisterschaft verabschiedet. Trotz eines vielversprechenden Starts in die Partie, in dem die Österreicherinnen nur einmal kurz in Rückstand gerieten, konnten sie ihren Vorsprung nicht bis zum Ende halten. Führungen von 8:5 und 16:13 schrumpften zur Halbzeit auf 18:17, was auf eine starke Teamleistung, insbesondere durch Torfrau Lena Ivancok, hindeutet. Allerdings mussten die Österreicherinnen auf mehrere verletzte Spielerinnen wie Johanna Reichert und Martina Maticevic verzichten, was das Team vor eine erhebliche Herausforderung stellte, wie Kleine Zeitung berichtet.
Nach der Pause kehrte das Pech zurück und die Polinnen konnten zwischen der 43. und 50. Minute sechs Treffer in Folge erzielen, was die Österreicherinnen endgültig in die Defensive drängte. Teamchefin Monique Tijsterman äußerte sich besorgt über die ungenutzten Chancen, während Ana Pandza, die nur in der Deckung spielen konnte, die taktischen Mängel und Fehler des Teams ansprach. Der einzige Treffer der Österreicherinnen in der Schlussphase des Spiels kam kurz vor dem Ende von Eleonora Stankovic.
Leistungen der Spielerinnen
Die ÖHB-Kapitänin Ines Ivancok-Soltic war mit sieben Toren die zweitbeste Werferin ihres Teams, hinter Klara Schlegel, die neun Tore erzielte. Magda Balsam war die herausragende Spielerin der Polinnen mit zehn Toren. Ivancok-Soltic merkte an, dass die größere Bank der Polinnen einen entscheidenden Vorteil darstellte und damit den österreichischen Frauen das Comeback verwehrte.
Im weiteren Verlauf der WM standen auch andere Nationen unter Druck. Schweden, zuvor als Mitfavorit in das Turnier gestartet, erlitt ebenfalls eine bittere Niederlage gegen den Außenseiter Angola mit 24:26. Dies führte bereits vorzeitig zu einem vorzeitigen Aus der schwedischen Mannschaft, wie Sport1 berichtet. Die schwedische Presse äußerte sich kritisch über die Leistungen ihres Teams, während der nationalen Coach Claes Hellgren fassungslos über die schwache Performance war. Spielerin Jamina Roberts gab der Leistung einen emotionalen Ausdruck und betonte, dass das Team das Turnier nicht mit Würde beenden konnte.
Die deutsche Handballnationalmannschaft hat noch die Chance, im Viertelfinale gegen Brasilien um den Einzug ins Halbfinale zu kämpfen, während Österreich und Schweden nun ihre WM-Träume endgültig begraben müssen.