Österreichs Handball-Nationalteam hat die EHF EURO 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen auf einem soliden dritten Platz beendet. Diese Platzierung markiert einen bedeutenden Erfolg für die Mannschaft, die unter der Leitung von Teamchef Iker Romero steht. Der entscheidende Sieg über Serbien mit 26:25 (12:13) in Herning war der erste Triumph nach zwei vorherigen Niederlagen in der Gruppenphase.

Österreich und Serbien konnten in der Gruppe jeweils zwei Punkte erzielen, doch dank des direkten Duells entschied Österreich das Rennen für sich. Deutschlands Sieg über Spanien mit 34:32 sicherte den deutschen Mannschaft den Poolsieg und beeinflusste somit auch die Österreicher positiv.

Einfluss auf die WM-Qualifikation

Die Platzierung auf Rang drei hat bedeutende Auswirkungen auf die bevorstehende WM-Qualifikation. Österreich erspart sich die Vorqualifikation zur WM 2027, da die Drittplatzierten direkt im finalen WM-Play-off teilnehmen, während die Vierten in die Vor-Qualifikation müssen. Dies bedeutet eine bessere Ausgangsposition für die Zukunft des österreichischen Handballs.

Obwohl der Sieg gegen Serbien wichtig war, war er dennoch zu niedrig, um die Chance auf einen Einzug in die Hauptrunde der EM zu wahren. Der Artikel auf oeheb.at hebt hervor, dass das Ergebnis der Gruppenspiele auch darüber entscheidet, ob Österreich in Lostopf 1 oder 2 für das WM-Play-off eingestuft wird.

Historischer Kontext und Teamdetails

Die österreichische Männer-Handballnationalmannschaft hat eine lange und erfolgreiche Geschichte, die bis zu ihrem ersten Länderspiel am 13. September 1925 gegen Deutschland zurückreicht. Sie repräsentiert den Österreichischen Handballbund und hat an mehreren Weltmeisterschaften teilgenommen, darunter ein sensationeller Silbermedaille-Gewinn im Jahr 1938.

Der aktuelle Kader umfasst Spieler wie Nemanja Beloš, Mykola Bilyk, Janko Božović und Robert Weber, wobei letzterer einer der Rekordnationalspieler ist. Österreich beendete die EM mit bemerkenswerten Leistungen, und der Trainer Iker Romero wird für die kommenden Herausforderungen viel positives Feedback erhalten.

Insgesamt zeigt die Leistung des Teams bei der EHF EURO 2026, dass Österreich sowohl in der regionalen als auch in der internationalen Handballszene weiterhin eine bedeutende Rolle spielt. Die kommenden Spiele und Qualifikationen werden entscheidend sein, um den Aufwärtstrend fortzusetzen und möglicherweise in zukünftigen Turnieren noch erfolgreicher abzuschneiden.

Für weitere Informationen können die Berichte von Laola1, Österreichischem Handballbund und Wikipedia eingesehen werden.