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Ein besorgniserregender Trend zeichnet sich in Österreich ab: Laut den jüngsten Geburtenzahlen von Statistik Austria zeigt sich ein ungebrochener Rückgang der Geburtenrate. Der Rückgang von 11,4 % seit 2021 ist alarmierend, wobei die Geburtenzahl pro Frau auf einen historischen Tiefstand von 1,31 gesunken ist. Der Gynäkologe DDr. Christian Fiala betont die Dringlichkeit der Situation und fordert umfassende Ermittlungen zu den Ursachen dieses Phänomens. Er verweist auf eine repräsentative Umfrage, die zeigt, dass die Bevölkerung weiterhin einen hohen Kinderwunsch hat: 40 % der Österreicher haben den Wunsch, ein weiteres Kind zu bekommen, besonders ausgeprägt bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 29 Jahren, von denen zwei Drittel Kinder haben möchten, wie OTS berichtete.
Internationale Entwicklungen und Impfdebatte
Doch die Situation ist nicht nur auf Österreich beschränkt. Auch in anderen Ländern, wie Deutschland und der Schweiz, wurde ein massiver Rückgang der Geburtenraten verzeichnet. In Deutschland betrug der Rückgang 9 % und in der Schweiz sogar 13 % im Vergleich zu den Vorjahren 2019 bis 2021. Fiala, der auch Vizeobmann der MFG ist, sieht eine signifikante Korrelation zwischen diesem Rückgang und der Einführung der Corona-Impfungen, insbesondere in der Altersgruppe der 20- bis 49-Jährigen. Er argumentiert, dass die Geburtenraten in Regionen mit hoher Impfquote noch stärker gefallen sind, was er als alarmierend empfindet. In einem weiteren Beitrag auf TKP erklärt Fiala: „Bis zur endgültigen Klärung des besorgniserregenden Geburtenrückgangs muss die Impfkampagne als Vorsichtsmaßnahme sofort eingestellt werden.“
Die Dringlichkeit der Angelegenheit wird durch die Tatsache verstärkt, dass die Geburtsmeldungen für 2022 in Österreich bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Fiala fordert, diese umgehend zu veröffentlichen und die Transparenz bezüglich zukünftiger Zahlen zu verbessern. In Anbetracht der potenziellen Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle Faktoren, die zu diesem Rückgang führen könnten, eingehend untersucht werden. „Ein unerfüllter Kinderwunsch bedeutet großes Leid für betroffene Paare“, so Fiala, der dafür plädiert, dass die Gesellschaft diesen Rückgang ernst nehmen muss.
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