In Österreich bleibt Minecraft das beliebteste und am häufigsten gesuchte Spiel. Laut einer Analyse von 5 Minuten ist das beliebte Sandbox-Spiel in allen neun Bundesländern konsistent an der Spitze und erreicht seine höchsten Suchanfragen zu Feiertagen, insbesondere zu Ostern und Weihnachten. Diese konstanten Spitzen verdeutlichen die zentrale Rolle, die Minecraft in der österreichischen Gaming-Kultur spielt.
Die Gaming-Landschaft in Österreich ist jedoch stark regional geprägt. Die Untersuchung zeigt auffällige Unterschiede zwischen dem Osten und Westen des Landes. Im Osten dominieren kompetitive Shooter wie Counter-Strike und Valorant, während im Westen Horror- und Survival-Spiele wie Dead by Daylight an Beliebtheit gewinnen. Die Steiermark hat sich gar zur Horror-Gaming-Hochburg entwickelt, mit einem perfekten Score von 100 für Dead by Daylight.
Regionale Unterschiede im Gaming-Verhalten
Eine detaillierte Analyse basierend auf Steam-Spielerzahlen und regionalem Suchinteresse, wie von allesgurgelt berichtet, zeigt, dass Wien head-to-head zwischen Counter-Strike und Valorant verzeichnet. In Niederösterreich hingegen hat Minecraft mit einem Score von 59 die Oberhand, gefolgt von Elden Ring. Im Burgenland belegt Elden Ring sogar den ersten Platz, während Salzburg klar auf Counter-Strike setzt.
Die Beliebtheit von Elden Ring erstreckt sich stark ins Burgenland und Oberösterreich, wo es zu den meistgesuchten Titeln zählt. Auch Kärnten und Tirol zeigen reges Interesse an Survival-Horror-Spielen, wobei Dead by Daylight in Tirol an zweiter Stelle hinter Counter-Strike rangiert.
| Bundesland | Beliebteste Spiele |
|---|---|
| Wien | Counter-Strike, Valorant |
| Niederösterreich | Minecraft, Elden Ring |
| Burgenland | Elden Ring, Counter-Strike |
| Oberösterreich | Elden Ring, Valorant |
| Salzburg | Counter-Strike, FIFA |
| Steiermark | Dead by Daylight |
| Kärnten | Elden Ring, Dead by Daylight |
| Tirol | Dead by Daylight, Counter-Strike |
| Vorarlberg | Dead by Daylight |
Gaming im Kontext der Gesellschaft
Die Trends im österreichischen Gaming zeigen neben den genannten Titeln auch einen zunehmenden Einfluss von Esports. Das höchste Esports-Preisgeld in Österreich betrug beeindruckende $89,8 Millionen, wobei PUBG Mobile ein führender Titel ist. Diese Entwicklung unterstreicht, wie sehr Gaming in das gesellschaftliche Leben integriert ist. Mehr als die Hälfte der österreichischen Bevölkerung gibt an, mindestens einmal pro Woche zu spielen, was von Statista dokumentiert wurde.
Während die Lücke zwischen Sport und Gaming in Bezug auf das Suchinteresse schmilzt, schaffen regionale Präferenzen ein komplexes Bild. In Wien und Oberösterreich zeigt sich beispielsweise deutlich mehr Interesse an sportlichen Ereignissen wie der Champions League als an manch anderem Gaming-Titel, was die unterschiedlichen Prioritäten in den Bundesländern reflektiert.
Insgesamt wird klar, dass Österreichs Gaming-Szene lebendig und vielfältig ist, mit klaren Vorlieben, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Während Minecraft unangefochten bleibt, erleuchtet ein Wettkampf zwischen kompetitiven Titeln und Horror-Games die Landschaft der digitalen Unterhaltung.