
Am Freitag, den 3. April 2025, wird Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam die Herausforderung gegen die Niederlande im Rahmen der Nations League annehmen. Das Spiel findet um 20:00 Uhr im Asito Stadion in Almelo statt, wo mindestens 9.000 Fans erwartet werden. Die Niederländerinnen, die als Favoriten in das Duell gehen, stehen in der Gruppe A1 einen Punkt vor Österreich.
ÖFB-Teamchef Alexander Schriebl betont den hohen Stellenwert, den der Frauenfußball in den Niederlanden genießt. Er hebt hervor, dass die Intensität und das Pressing im Spiel gegen die Niederländerinnen von großer Bedeutung sein werden. Diese ist gespickt mit Schlüsselspielerinnen wie Lineth Beerensteyn von Wolfsburg und Vivianne Miedema von Manchester City, die bereits große Erfolge in ihren Vereinen feiern konnten. Beerensteyn hat in den letzten Spielen drei Tore erzielt, während Österreichs Team nach einem intensiven 1:4 gegen Deutschland im vergangenen Spiel gestärkt ins Match gehen möchte.
Rückkehr der Schlüsselspielerinnen
Eine positive Nachricht für das österreichische Team ist die Rückkehr von Sarah Zadrazil nach einer Verletzung, die als enorm wichtig für den Erfolg des Teams angesehen wird. Auch Maria Plattner könnte eine bedeutende Rolle im Spiel einnehmen. Die endgültige Aufstellung wird nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend festgelegt, was Spannung in das bevorstehende Spiel bringt. Österreich hat bisher nur zwei Pflichtspiele gegen die Niederländerinnen bestritten und konnte einen Sieg, ein Unentschieden sowie fünf Niederlagen verbuchen. Trotz dieser Statistik wird Österreich abermals in der Außenseiterrolle sein, ähnlich wie bei ihrer erfolgreichen EM 2017.
In dieser Europas Fußballgeschichte nahm Österreich 2017 eine Schlüsselposition ein, indem das Team das Halbfinale erreichte und den dritten Platz belegte. Dabei besiegten sie im Viertelfinale Spanien im Elfmeterschießen, nachdem die reguläre Spielzeit in einem 0:0 endete. Diese Erfolge trugen dazu bei, den Frauenfußball in Österreich populärer zu machen, wie auch die Planung des ÖFB zeigt, mehr Mädchen und Frauen für die Sportart zu gewinnen.
Frauenfußball im Aufwind
In den letzten Jahren hat sich der Frauenfußball weltweit erheblich entwickelt, trotz bestehender Herausforderungen. Laut der FIFA gibt es bereits 181 von 211 Mitgliedsverbänden, die in der FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste der Frauen geführt werden. Diese Fortschritte wurden durch verschiedene Initiativen unterstützt, wie die FIFA Frauenfußballstrategie, die 2018 eingeführt wurde. Dieses Programm bietet umfassende Ressourcen, um den Frauenfußball auf nationaler Ebene zu fördern, und trägt zur Erhöhung der Spielerzahlen bei. Der Fokus liegt auf der Gleichstellung im Sport, mit dem Ziel, die Zahl der Mädchen und Frauen, die bis 2026 Fußball spielen, auf 60 Millionen zu steigern.
Die Gesamtentwicklung des Frauenfußballs zeigt, dass auch in Österreich große Erwartungen an künftige Leistungen des Nationalteams bestehen. Mit einem Kader, der mehrere Spielerinnen umfasst, die bereits bei der EM 2017 dabei waren, und einem erfahrenen Trainerteam unter Schriebl, kann Österreich auf eine vielversprechende Zukunft im Frauenfußball hoffen.
Weitere Details sind in verschiedenen Quellen zu finden, darunter die Darstellungen von LAOLA1, die Informationen zur EM 2017 bei Sport Österreich und die umfassende Betrachtung der globalen Entwicklungen im Frauenfußball von der FIFA bereitstellt.
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