
Im Jahr 2022 haben Unternehmen in Österreich erneut Rekorde in der Einreichung von Forschungsprämien aufgestellt. Insgesamt wurden 8.648 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 8,8 Milliarden Euro beantragt, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. Dies beweist die hohe Relevanz von Forschung, Entwicklung und Innovation für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben von dieser Förderung profitiert, die einen Anreiz von 14 Prozent für F&E-Aufwendungen bietet.
Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) spielt hierbei eine wesentliche Rolle, indem sie die Projekte auf ihre Förderwürdigkeit prüft und als unabhängige Expertenorganisation die Finanzämter unterstützt. Wie Finanzminister Magnus Brunner erläutert, sind die seit 2002 kontinuierlich angehobenen Prämienbedingungen ein entscheidender Faktor für die Schaffung von Arbeitsplätzen und den Standortvorteil im internationalen Wettbewerb. Der Prozess der Antragstellung dauert im Schnitt 40 Tage und zeigt, dass die Forschungsprämie nicht nur ein wichtiges Hilfsmittel zur Ankurbelung der Wirtschaft ist, sondern auch die Innovationskraft Österreichs stärkt.
Ort des Geschehens
Details zur Meldung