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In einem spannenden Wettkampf beim Skisprung-Weltcup in Lake Placid am Samstag flogen die ÖSV-Adler Jan Hörl und Daniel Tschofenig knapp am Sieg vorbei. Sie landeten auf den Plätzen zwei und drei hinter dem überlegenen Norweger Johann Andre Forfang, der mit 130,5 und 121 Metern seinen insgesamt sechsten Weltcupsieg feierte. Während Tschofenig, Champion der Vierschanzentournee, 4,5 Punkte hinter Forfang lag, durfte sich Hörl über einen Rückstand von nur 2,9 Punkten freuen. Beide Athleten zeigten ihr Talent, aber auch Maximilian Ortner und Stefan Kraft schafften es in die Top Ten, während letzterer mit seinem neunten Platz unzufrieden war, nachdem er lediglich 118,5 und 122 Meter sprang, wie krone.at berichtete.
Österreichs Erfolg im Mixed-Team-Bewerb
Zusätzlich glänzte das österreichische Team im Mixed-Wettkampf in Willingen, wo es den zweiten Platz belegte. Lisa Eder, Jan Hörl, Jacqueline Seifriedsberger und Daniel Tschofenig mussten nur 39,4 Punkte auf den siegreichen Norwegern lassen. Mit starken Sprüngen von 136 und 140 Metern war Tschofenig der beste ÖSV-Athlet und stieg als eigentliche Leistungsträger hervor. Hörl folgte mit Sprüngen von 135,5 und 137 Metern. Trotz des erfolgreichen Podestplatzes gab es den Konsens im Team, dass noch Potenzial für Verbesserungen besteht. Seifriedsberger unterstrich, dass ein Podestplatz immer erfreulich sei, sie aber noch Luft nach oben sehe. Auch Lisa Eder konnte das positive Ergebnis genießen, sprach jedoch von ausbaufähigen Leistungen. Die Disqualifikation des slowenischen Skispringers Timi Zajc, der wegen eines Regelverstoßes mit seinem Sprunganzug nicht teilnehmen durfte, schockierte die Konkurrenz und beeinflusste die Medaillenchancen seines Teams, so laola1.at.
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