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Österreicher setzen auf Aktien: Private Vorsorge im Aufwind!

Immer mehr Österreicherinnen und Österreicher wenden sich der privaten Pensionsvorsorge zu, wie eine aktuelle Umfrage des Hajek-Instituts zeigt, die im Auftrag der Industriellenvereinigung (IV) in Zusammenarbeit mit dem Aktienforum und der Wiener Börse durchgeführt wurde. Laut den Ergebnissen investieren fast 33 Prozent der Bevölkerung in Aktien, Anleihen, Investmentfonds und ETFs. Diese zunehmende Bereitschaft zur Eigenverantwortung in der Altersvorsorge wird durch die Kritik am staatlichen Pensionssystem, welches aufgrund steigender Kosten unter Druck steht, begünstigt. „Ein starker Kapitalmarkt ist essenziell für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts und die Absicherung unseres Sozialsystems“, sagte IV-Präsident Georg Knill, der auf die hohe Bedeutung von privaten Anlagen hinweist, da rund 1,4 Millionen Menschen in Österreich ein Interesse an Wertpapieren aufweisen, berichtet die Krone.

Wachsende Sorge um das Pensionssystem

Der IV-Präsident und die Präsidentin des Aktienforums, Angelika Sommer-Hemetsberger, betonen außerdem, dass Österreich im internationalen Vergleich bei kapitalgedeckten Pensionsplänen sehr hinterherhinkt. Während Länder wie die Niederlande und Dänemark über 200 Prozent des BIP in diese Art der Vorsorge investieren, mangelt es in Österreich an einer vergleichbaren Struktur. Der Anteil beträgt hierzulande nicht einmal sieben Prozent, was die Herausforderungen des heimischen Sozialsystems und die Belastung des Staatshaushaltes verdeutlicht. Die Umfrage zeigt damit nicht nur die Notwendigkeit des Umdenkens in der Pensionsvorsorge, sondern auch die Bereitschaft der Österreicher zur Eigeninitiative, was in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage besonders wichtig ist.

In anderen Bereichen zeigt sich die Bedeutung einer soliden Planung: Bei der Erstellung von Umfragen, wie sie etwa für wissenschaftliche Arbeiten genutzt werden, ist der Fragebogen ein zentraler Bestandteil. Hierbei können häufige Fehler wie ein unklarer Forschungsplan oder zu viele Fragen die Qualität der Ergebnisse beeinträchtigen. Um dies zu vermeiden, sollten die wichtigsten Fragen frühzeitig platziert und einfach formuliert werden, da sich komplexe oder missverständliche Fragen negativ auf die Teilnehmerbefragungen auswirken können, so die Empfehlungen von Novustat. Ein gut durchdachter Fragebogen stellt sicher, dass die erhobenen Daten zuverlässig und aussagekräftig sind, ein wesentlicher Faktor für den Erfolg jeder wissenschaftlichen Untersuchung.

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Österreich, Land
Beste Referenz
krone.at
Weitere Quellen
novustat.com

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