Österreich hat seinen Auftakt in die Handball-Europameisterschaft 2026 mit einer Niederlage gegen Deutschland bestritten. Das Turnier findet vom 15. Jänner bis 1. Februar in Dänemark, Schweden und Norwegen statt. Am Donnerstagabend musste sich das ÖHB-Team mit 27:30 geschlagen geben, nachdem es zu Beginn rasch in Rückstand geriet.
In der Anfangsphase des Spiels lag Österreich schnell 1:4 hinten. Zwar gelang es der Mannschaft, einmal zum 6:6 auszugleichen, doch die deutsche Nationalmannschaft ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Zur Halbzeit stand es 8:12 für die Deutschen. Im Finish versuchte das österreichische Team, den Rückstand durch das Herausnehmen von Torhüter Constantin Möstl zu verringern, um einen zusätzlichen Spieler im Angriff zu bringen. Phasenweise kam Österreich bis auf zwei Tore heran, konnte jedoch keinen weiteren Anschlusstreffer erzielen.
Die Herausforderung in der Gruppe A
Österreichs nächste Herausforderung steht am Samstag in der Gruppe A gegen Spanien an, gefolgt von einem weiteren Spiel am Montag gegen Serbien. Die Gruppe A wird durch starke Teilnehmer wie Deutschland und Spanien geprägt, was die Herausforderung für das ÖHB-Team noch verstärkt.
Die Handball-Europameisterschaft 2026 wird von der Europäischen Handballföderation (EHF) veranstaltet und weckt große Begeisterung unter Handballfans. Titelverteidiger ist Frankreich, und insgesamt nehmen 24 Mannschaften teil, die in sechs Gruppen zu je vier Teams antreten. Die Vorrunde wird vom 15. bis 21. Jänner 2026 ausgetragen, bevor die besten Mannschaften in die Hauptrunde übergehen.
Austragungsorte und Turnierformat
Die Spiele finden an verschiedenen Austragungsorten in Dänemark, Schweden und Norwegen statt. Die wichtigsten Städte sind Herning, Kopenhagen und Malmö, die alle für die Austragung von Vorrunden- und Hauptrundenspielen vorbereitet sind. Die Hauptrunde wird vom 22. bis 28. Jänner 2026 in Herning und Malmö stattfinden, gefolgt von den Halbfinalspielen und dem Spiel um Platz 5 am 30. Jänner. Das große Finale findet am 1. Februar 2026 in Herning statt.
Die ersten beiden Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde. Am 3. Dezember 2025 wurden die vorläufigen Kader der Teilnehmer veröffentlicht, und die EHF gab am 8. Oktober 2025 die 18 Schiedsrichtergespanne bekannt. Angesichts dieser strengen Rahmenbedingungen wird es für Österreich umso wichtiger sein, in den kommenden Spielen zu überzeugen, um die Chancen auf eine erfolgreiche EM zu erhöhen.
Für eine detaillierte gegnerische Analyse und aktuelle Spielstände bietet sich der Kicker-Ticker an, der die Zuschauer stets auf dem Laufenden hält.