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Österreich schließt 24 Grenzübergänge: Maul- und Klauenseuche im Anmarsch!

Österreich hat umfassende Maßnahmen gegen die Maul- und Klauenseuche (MKS) eingeleitet, nachdem in Ungarn und der Slowakei mehrere Ausbrüche gemeldet wurden. Am Samstag werden deshalb 24 Grenzübergänge vorläufig geschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die Regierungen der betroffenen Länder setzen auf präventive Maßnahmen, um die Gesundheit der Huftiere zu schützen. Die Situation ist alarmierend, da MKS eine hochansteckende Virusinfektion ist, die Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine sowie Zoo- und Wildtiere betreffen kann, jedoch für den Menschen ungefährlich ist.

In Niederösterreich und Salzburg wurden bereits wichtige Veranstaltungen wie Rinderschauen abgesagt. Die Maishofener Bundespinzgauerschau und die Zuchtrinder-Versteigerung in Bergland, Bezirk Melk, fallen ebenfalls aus. Außerdem wird der Streichelzoo im Tierpark Herberstein vorsorglich geschlossen, nachdem auch andere Streichelzoos, wie der im Schloss Hof, teilweise gesperrt wurden. In Schloss Hof wurden Seuchenteppiche sowie Handdesinfektionsspender installiert, um das Risiko einer Übertragung zu minimieren.

Vorsorgemaßnahmen und Überwachung

Um auf die steigende Gefahr zu reagieren, haben viele Tierparks und -zoos in Österreich Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Im Alpenwildpark Pfänder in Bregenz wird eine gründliche Desinfektion von Arbeitsgeräten durchgeführt, und die Veterinärmedizinische Universität Wien hat Seuchenteppiche am Campus ausgelegt. Klauentiere aus den betroffenen Regionen werden aktuell nicht aufgenommen, um eine mögliche Einschleppung des Virus zu verhindern. In der Zwischenzeit bleibt der Wildpark Feldkirch in Kontakt mit den Gesundheitsbehörden und ist bereit, Vorgaben umzusetzen.

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Die Maßnahmen erstrecken sich auch auf andere tierhaltende Einrichtungen. Im Tierpark Weißer Zoo in Kernhof bietet man Desinfektionsmittel an, und der Streichelzoo ist auf reduzierte Interaktion mit den Tieren eingestellt. Trotz umfassender Tests wurden keine positiven Proben in Schloss Hof festgestellt, was zunächst beruhigend wirkt.

Aktuelle Lage in Deutschland

In Deutschland wurden im Zusammenhang mit MKS ebenfalls Maßnahmen ergriffen. Der erste Fall nach 1988 wurde am 10. Januar 2025 bei Wasserbüffeln in Brandenburg festgestellt. Das Bundesland legte Sperrzonen fest, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Hier wird ebenfalls ein "Stand Still" für Klauentiere gewahrt, um den Transport und Kontakt zwischen betroffenen Beständen zu unterbinden. Die Situation wird weiterhin genau überwacht, und eine Task Force zur Bekämpfung der Tierseuche ist aktiv.

Die Ausbrüche in Ungarn und der Slowakei zeigen, dass die Gefahr einer Ansteckung weiterhin besteht, und die Situation erfordert schnelles Handeln von den Behörden. Deutschland und Österreich halten enge Kommunikation, um mögliche Zusammenhänge zwischen den Ausbrüchen zu prüfen. Berichte über die aktuelle Lage können auf den Seiten von vol.at, kurier.at und bmel.de nachgelesen werden.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Umwelt
In welchen Regionen?
Österreich, Niederösterreich, Salzburg, Bregenz, Feldkirch, Wien, Bergland, Melk, Gänserndorf, Kernhof, Pamhagen, Cobenzl, Innsbruck, Herberstein
Genauer Ort bekannt?
Bregenz, Österreich
Ursache
Ausbruch von Maul- und Klauenseuche in Ungarn und der Slowakei
Beste Referenz
vol.at
Weitere Quellen
kurier.at

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