Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Stelvio, Italien, hat die österreichische Herrenmannschaft die Silbermedaille in der neu eingeführten Teamkombination im Ski Alpin gewonnen. Der Wettkampf fand am 9. Februar 2026 statt und stellte eine Premiere dar, da es sich um die erste Austragung dieser Disziplin bei Olympischen Winterspielen handelt. Die Teilnahme von 42 Athleten aus neun Ländern unterstreicht die hohe internationale Beteiligung.
Den Sieg in der Teamkombi sicherten sich die beiden Schweizer Athleten Franjo von Allmen und Tanguy Nef. Die Schweizer Mannschaft setzte sich mit einer Gesamtzeit von 2:44,04 Minuten durch, während Österreichs Duo, bestehend aus Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, mit nur 0,99 Sekunden Rückstand die Silbermedaille gewann. Feller erreichte im Slalom die zweitbeste Laufzeit und leistete damit einen entscheidenden Beitrag zum Medaillengewinn für Österreich.
Wettkampfverlauf
Der Wettkampf bestand aus zwei Durchgängen: einer Abfahrt und einem Slalom, wobei jeweils zwei Fahrer pro Nation antreten mussten. Im Abfahrtsdurchgang konnten Kriechmayr und Feller nach einer mittelmäßigen Leistung nur den siebenten Platz belegen. Im Slalom jedoch zeigten sie eine starke Verbesserung.
Feller sicherte sich mit seiner Performance eine wertvolle Zeitverbesserung, die den wichtigen Sprung auf das Podest ermöglichte.
Ein weiteres österreichisches Duo, Raphael Haaser und Michael Matt, verpasste das Podium nur um drei Hundertstelsekunden und belegte den undankbaren vierten Platz. Österreichs Mannschaft war stark vertreten, da auch Stefan Babinsky und Fabio Gstrein den achten Platz erzielten, während Daniel Hemetsberger und Marco Schwarz den elften Platz belegten.
Zusätzlich zeigt die Tabelle unten die aktuellen Ergebnisse des Wettbewerbs:
| Rang | Team | Land | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Franjo von Allmen / Tanguy Nef | Schweiz | 2:44,04 Minuten |
| 2 | Vincent Kriechmayr / Manuel Feller | Österreich | 2:45,03 Minuten |
| 3 | Marco Odermatt / Loic Meillard | Schweiz | 2:45,03 Minuten |
| 4 | Raphael Haaser / Michael Matt | Österreich | 2:45,06 Minuten |
| 8 | Stefan Babinsky / Fabio Gstrein | Österreich | Position nicht angegeben |
In der Abfahrt führte Giovanni Franzoni aus Italien, doch die starke Slalom-Performance der Österreicher rettete letztlich die Medaille. Diese Ergebnisse zeigen nicht nur den starken Wettbewerb, sondern auch die hohe Leistungsdichte in dieser neuartigen Disziplin.
Österreich kann somit stolz auf seine Teamleistung zurückblicken und sich auf künftige Wettkämpfe vorbereiten.
Für detailliertere Informationen über die Ergebnisse und den Wettkampfverlauf schauen Sie bitte auf die Berichterstattung von 5min.at, Wikipedia und Laola1.