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Österreich braucht dringend mehr Impfungen: Experten schlagen Alarm!

Vor dem Hintergrund alarmierender Impfquoten in Österreich fordern die Impfstoffhersteller dringend Maßnahmen zur Verbesserung der Durchimpfungsraten. „Wir beobachten seit Jahren, dass Österreich im Vergleich zu anderen (europäischen) Ländern im Hinblick auf die Durchimpfungsraten bei vielen Menschen schlecht abschneidet“, erklärt Mag.a Renée Gallo-Daniel, Präsidentin des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller (ÖVIH). Dies betrifft nicht nur die Influenza- und Masern-, sondern auch die COVID-19-Impfung. Ein Mangel an Impfungen könnte erhebliche Konsequenzen für die Gesundheit der Bevölkerung und die finanzielle Belastung der Gesundheitssysteme nach sich ziehen.

Um dem entgegenzuwirken, sieht der ÖVIH dringenden Handlungsbedarf und fordert die kommende Regierung auf, einen umfassenden Aktionsplan umzusetzen. „Wenn wir nichts dagegen unternehmen, werden nicht nur das Leid, sondern auch die Kosten in den nächsten Jahren massiv ansteigen“, warnt Sigrid Haslinger, Vizepräsidentin des ÖVIH. Es herrscht ein großer Bedarf, nicht nur ein Impfprogramm für Kinder einzuführen, sondern auch lebenslanges Impfen für Erwachsene zu fördern. Ein solcher Plan sollte alle Altersgruppen und Risikogruppen abdecken und sich auf alle impfpräventablen Erkrankungen fokussieren.

Strategien zur Verbesserung der Impfquote

Ein Schlüssel zur Lösung des Problems ist die Schaffung eines besseren Zugangs zu Impfstoffen. DI Olivier Jankowitsch, Generalsekretär des ÖVIH, betont: „Was fehlt, ist oft der Zugang dazu. Immer noch stehen viele Hürden im Weg.“ Diese Hürden umfassen die Finanzierung, die Aufklärung der Öffentlichkeit und die Verfügbarkeit von Impfungen. Die Transparenz und das richtige Management der Impfministerien müssen ebenfalls im Fokus stehen, wobei der Ausbau des E-Impfpasses wichtig ist, um den Überblick über die Durchimpfungsraten zu verbessern und Erinnerungen für Auffrischungsimpfungen zu integrieren. Gallo-Daniel hebt hervor: „Wir müssen sicherstellen, dass wir rechtzeitig über den Bedarf an Impfstoffen Bescheid wissen, um frühzeitig planen zu können.“

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Der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller stellt klar, dass Impfungen ein wesentlicher Bestandteil der Prävention sind. Der „Aktionsplan Impfen 2025“ legt die notwendigen Schritte fest, um die Impfquoten in Österreich nachhaltig zu verbessern. Diese Maßnahmen sind essentiell, um die öffentliche Gesundheit effektiv zu schützen und die Anfälligkeit der Bevölkerung für infectious diseases zu verringern. Die Dringlichkeit dieser Initiativen wird durch die potentielle Zunahme von Krankheitsfällen in der Zukunft untermauert. Weitere Informationen über die verschiedenen Impfstofftechnologien findet man unter Austropharm.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Genauer Ort bekannt?
Laimgrubengasse 10, 1060 Wien, Österreich
Beste Referenz
ots.at
Weitere Quellen
austropharm.at

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