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In Österreich sorgt ein neues Projekt der „Österreichischen Hochschüler_innenschaft“ (ÖH) für erhebliche Aufregung: Aus dem verpflichtenden Semesterbeitrag der Studenten fließen künftig Gelder in einen „Fördertopf für Reproduktive Gesundheit“, der Abtreibungen finanziert. Laut einer Veröffentlichung werden jährlich 25.000 Euro aus den Zwangsbeiträgen in diesen Fundus umgeleitet. Studenten, die eine Abtreibung vornehmen möchten, können über die Organisation „CHANGES for women“ Anträge stellen, wobei im genehmigten Fall die Kosten direkt an die Kliniken überwiesen werden. Diese Vorgehensweise wurde einstimmig bei einer Vorstandssitzung der ÖH beschlossen, wie exxpress.at berichtet.

Kontroversen an deutschen Universitäten

Währenddessen gibt es auch in Deutschland turbulente Diskussionen rund um das Thema Abtreibung, insbesondere an den Universitäten Regensburg und Heidelberg. Dort wurden Pro-Life-Hochschulgruppen abgelehnt, weil ihnen vorgeworfen wurde, frauenfeindliche Inhalte zu propagieren. Diesen Vorwürfen sprachen die betroffenen Studenten Hohn aus und wehrten sich juristisch gegen die Entscheidungen. Miriam Becker von ProLife Europe betont, dass ihre Inhalte ausschließlich den Schutz jedes menschlichen Lebens thematisieren und die Kritik unbegründet sei. Die Ablehnung in Heidelberg wurde unter dem Vorwurf von Frauenfeindlichkeit begründet und auch hier wird rechtlich gegen die Entscheidung vorgegangen, wie 1000plus.net berichtet.

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Zusammengefasst wird sichtbar, dass sowohl in Österreich als auch in Deutschland die Themen Abtreibung und Meinungsfreiheit an Hochschulen heftig umstritten sind. Während die ÖH die Verwendung von Pflichtbeiträgen zur Finanzierung von Abtreibungen unterstützt, erleben Studenten in Deutschland massive Hürden bei der Gründung von Pro-Life-Organisationsgruppen, die sich für den Schutz ungeborenen Lebens einsetzen. Der öffentliche Diskurs bleibt also sowohl im Nachbarland als auch im eigenen Land angespannt und leidenschaftlich.

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