
Die Stadt Linz bereitet sich auf die umfassende Modernisierung des Skateparks am Urfahraner Donaudamm vor. Die Revitalisierung des als einer der größten Skateparks Österreichs anerkannten Areals beginnt im Frühjahr 2025 und erfolgt in Zusammenarbeit mit voestalpine. Laut oe24.at ist der Skatepark in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den aktuellen Standards.
Die besondere Bedeutung des Projekts wurde von Bürgermeister Dietmar Prammer hervorgehoben. Die Stadt setzt auf die aktive Einbindung der Skater-Community. Die Planungen beinhalteten von Anfang an Workshops und Treffen mit Sportgruppen, um ein gemeinsames Konzept und Design zu entwickeln.
Modernisierung und hochwertige Materialien
Im Zuge der Modernisierung wird das neue Sportareal als „voestalpine plaza“ bezeichnet. voestalpine stellt für das Projekt über 200 Quadratmeter hochqualitative Stahlbleche in der CO2-reduzierten greentec steel Edition zur Verfügung. Junge Fachkräfte des Unternehmens sollen beim Zusammenbau der neuen Skatepark-Elemente eingebunden werden. Die Bauarbeiten sollen im Laufe des Jahres 2025 vollständig abgeschlossen sein.
Der Skateboom in Linz zeigt sich nicht nur im geplanten Skatepark, sondern auch in der Eröffnung einer neuen „Pop-up“-Skatehalle in der Donaupark-Eishalle, die von Mai bis Mitte Juli als „SK8PARKBad“ genutzt wird. Diese Initiative wird von der Zusammenarbeit zwischen dem „SK8 – Kunst & Freizeitkultur Verein“ und Linz AG Bädern getragen. Damit reagiert die Stadt auf die wachsende Beliebtheit des Skateboardens, das seit der Aufnahme ins olympische Programm 2020 einen neuen Aufschwung erlebt hat, wie tips.at berichtet.
Ein ganzjähriges Angebot
Neben der geplanten Skateanlage am Damm, bietet Linz ganzjährige Nutzungsmöglichkeiten im Sportpark Pichling und der Trendsporthalle im Lissfeld. Insgesamt gibt es in Linz 13 Skateanlagen, von denen die Stadt neun betreibt. Dies stellt sicher, dass die Freizeitangebote für Trendsportler attraktiv bleiben.
Vizebürgermeisterin Karin Hörzing hat sich offen für die Modernisierung des Skateareals gezeigt, betont jedoch die Notwendigkeit einer soliden finanziellen Basis für die Neukonzeption der Skateanlage. Es besteht überregionales Interesse an dem Projekt, und eine Beteiligung des Landes Oberösterreich wird angestrebt. Insgesamt trägt die Stadt durch diese Maßnahmen aktiv zur Förderung des Skateboardens und der damit verbundenen Gemeinschaft bei.
Die Zusammenarbeit zwischen Skateboard-Communities und kommunalen Behörden ist entscheidend, um innovative Lösungen in urbanen Räumen zu schaffen. Diese Dynamik wird auch in der Forschung thematisiert, die sich mit der räumlichen Typologie von Skateboarding-Spaces beschäftigt und Möglichkeiten der Partizipation in der Stadtentwicklung untersucht, wie in pubmed.ncbi.nlm.nih.gov dargelegt wird.
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