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Zurückschrecken müssen Verbraucher, die auf Haferflocken setzen: Wie aktuelle Tests der Arbeiterkammer Oberösterreich und von Öko-Test zeigen, sind zahlreiche Produkte mit gesundheitsgefährdenden Substanzen belastet. Aus verschiedenen Tests, die insgesamt 35 Haferflocken untersuchten, wurden vier Produkte mit Schimmelpilzen identifiziert, unter denen sich auch die ALDI-Eigenmarke „Golden BRIDGE Oat Flakes“ befindet, die die höchsten Schimmelpilzgiftkonzentrationen aufweist. Zudem fand Öko-Test Rückstände des umstrittenen Pestizids Glyphosat in mehreren konventionellen Flocken, was besorgniserregend ist, da Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ eingestuft wird, so utopia.de.
Im Test wurden insgesamt 13 Haferflocken präzise untersucht. Besonders pikant: Von den über 30 getesteten Produkten sind bei den Bio-Haferflocken nur zwei mit Schimmelpilzgiften belastet. Das „Reformhaus Haferwunder“ schnitt dabei überaus schlecht ab – es enthält die höchsten Rückstände der schädlichen Schimmelpilze und das für stolze 5,98 Euro pro 500 Gramm. Im Gegensatz dazu überzeugten viele Bio-Produkte mit Bestnoten, während konventionelle Marken vielfach durch Pestizide und Schimmel auffielen. Insgesamt fanden die Tester von Öko-Test bei zwölf der 14 untersuchten konventionellen Marken Pestizide in mehreren Spuren. Besondere Aufmerksamkeit erregte die „Golden Bridge Zarte Haferflocken“ von Aldi, die nur die Gesamtnote „ausreichend“ erhielt, und die „Schapfenmühle Haferflocken Zart“, die sogar als „mangelhaft“ bewertet wurden, wie apa.at berichtete.
Gesundheitswarnung!
Schimmelpilzgifte können ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen, darunter Störungen des Verdauungstrakts und eine Schwächung des Immunsystems. Dies trifft besonders bei hohen Konsummengen zu. Die Tests zeigen auch, dass unter den zehn konventionellen getesteten Produkten die Mehrheit – vier – belastet ist. Zudem gibt es Zeichen für sogenannte Mineralölrückstände, was die Situation weiter verschärft. Hoffnung bleibt immerhin bei den meisten Bio-Haferflocken, die in der Regel unbedenklich waren, so die Ergebnisse der umfassenden Analysen.
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