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Haferflocken sind ein beliebtes und gesundes Frühstück, doch eine Untersuchung der Arbeiterkammer Oberösterreich hat alarmierende Ergebnisse geliefert. Bei Tests von 13 verschiedenen Produkten wurden in vier Fällen Schimmelpilze nachgewiesen, und ein Produkt enthielt sogar das umstrittene Pestizid Glyphosat. Besonders auffällig waren die „Golden BRIDGE Oat Flakes“ von Aldi, die die höchsten Werte an Schimmelpilzgiften aufwiesen. Ein Erwachsener erreicht bereits mit nur 63 Gramm dieser Haferflocken die akzeptable tägliche Aufnahmemenge, wie in den Berichten von oe24 und der Arbeiterkammer festgestellt wurde.
Gefährliche Schadstoffe entdeckt
Die Testergebnisse zeigen, dass Schimmelpilzgifte als stark schädlich für den menschlichen Körper gelten, da sie den Verdauungstrakt angreifen und das Immunsystem schwächen können. Auch andere Marken wie Spar, Lidl und Billa hatten Produkte im Sortiment, die belastet waren, während alle sieben getesteten Bio-Haferflocken frei von Pestiziden waren. Diese Bio-Alternativen sind bereits ab 0,85 Euro für 500 Gramm erhältlich, während die konventionellen Produkte, die oftmals günstiger angeboten werden, ein höheres Risiko bergen. Die Arbeiterkammer rät den Verbrauchern daher, beim Kauf von Haferflocken vorsichtiger zu sein und auf Bioqualität zu setzen.
Besonders brisant ist die Entdeckung des Pestizids Glyphosat, dessen Gefährdung lange diskutiert wurde. Obwohl die Weltgesundheitsorganisation es ursprünglich als wahrscheinlich krebserregend einstufte, verlängerte die europäische Gesundheitsbehörde die Zulassung des Wirkstoffes erst kürzlich um weitere zehn Jahre, was die Debatte über die Sicherheit in der Bevölkerung neu entfacht. Die Testergebnisse fordern daher zu einem bewussten Umgang mit Lebensmitteln und deren Inhaltsstoffen auf, wie die Arbeiterkammer Oberösterreich in ihrer Untersuchung feststellte.
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