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Die Fusion der beiden Gemeinden Rohrbach und Berg kam 2015 zustande und schuf die Stadtgemeinde Rohrbach-Berg, die seitdem über 5.295 Einwohner zählt. Bürgermeister Andreas Lindorfer von der ÖVP führt nun die Geschäfte und hat eine deutlich effizientere Entscheidungsfindung ermöglicht, da Abstimmungen zwischen mehreren Gemeinden wegfallen. Dadurch können wichtige Projekte wie der Bau neuer Schulen und das Erlebnisbad Aqaro, das mit einer Investition von etwa 35 Millionen Euro ausgestattet ist, schneller realisiert werden, wie orf.at berichtete.
Verwaltung und Infrastruktur
Die neue Stadtgemeinde Rohrbach-Berg erstreckt sich über eine Fläche von 37,90 Quadratkilometern im Oberen Mühlviertel und ist auch der Verwaltungssitz des gleichnamigen Bezirks. Die Fusion hat es ermöglicht, die kommunalen Mittel aus dem Finanzausgleich besser auszuschöpfen, was für die Entwicklung der städtischen Infrastruktur von großer Bedeutung ist. Vor der Verschmelzung war die kleine Gemeindestruktur oft hinderlich, was Entscheidungen und deren Umsetzung anging, wie auch Wikipedia festhält.
Die geplante Umgestaltung des Berger Gemeindeamts inkludierte die Einrichtung eines dringend benötigten Kindergartens und eines Familienzentrums, was die Lebensqualität der Bewohner erheblich verbessern soll. Diese Maßnahmen zeigen die positiven Effekte der Gemeindefusion, die sowohl bereits bestehende Einrichtungen optimiert als auch neue geschaffen hat. Mit diesen Fortschritten wird Rohrbach-Berg voraussichtlich zu einem noch attraktiveren Standort für neue Bewohner und Investitionen.
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