
Heute ist der 2. April 2025, und mit dem bevorstehenden Osterfest erhalten viele Kinder ihre erste eigene Schultasche. Dies ist ein entscheidender Moment, der oft mit Freude, aber auch mit Verantwortungsbewusstsein verbunden ist. Wie ots.at berichtet, legen Eltern großen Wert auf die Ergonomie und Sicherheit der Schultaschen, während Kinder hauptsächlich nach Farbe und Motiv wählen. Um dieses wichtige Thema genauer zu beleuchten, hat die Arbeiterkammer Oberösterreich 14 gängige Schultaschenmodelle getestet und dabei durchweg positive Ergebnisse erzielt.
Die Anforderungen an Schultaschen sind hoch: Neben ansprechendem Design müssen sie auch ergonomisch gestaltete Eigenschaften aufweisen. Der Test, der in Zusammenarbeit mit einer Physiotherapeutin und zwei Schulanfängern durchgeführt wurde, bestätigte die Wichtigkeit von Tragekomfort und Anpassungsfähigkeit an die Wirbelsäule. Zu den getesteten Marken, die besonders gut abschnitten, gehören DerDieDas, Schneiders, Jolly, in@school, ergobag, Step by Step und Scooli. Die Preise dieser Modelle variieren zwischen 100 und 300 Euro.
Ergonomie und Sicherheit im Fokus
Die Testergebnisse zeigten, dass alle Schultaschen über reflektierende Flächen verfügten, was die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht. Besonders hervorgehoben wurde das Modell von DerDieDas, das mit fluoreszierenden Elementen ausgestattet ist. Ergonomische Merkmale wie Brust- und Hüftgurte sorgen für einen stabilen Halt, während gepolsterte Rücken- und Tragegurte den Komfort während des Tragens erhöhen.
Wichtige Rückmeldungen zur Nutzung der Schultaschen zeigen, dass die Oberkante der Tasche auf Schulterhöhe sein sollte, um eine gesunde Gewichtsverteilung zu gewährleisten. Das zusätzliche Gewicht sollte so nah wie möglich am Rücken verstaut werden, um muskuloskelettale Beschwerden zu vermeiden. Seitentaschen können, wenn sie überladen sind, zu einer unausgewogenen Lastverteilung führen.
Die Hersteller sind sich ihrer Verantwortung offenbar bewusst. Eltern wird geraten, ihre Kinder aktiv in den Kaufprozess einzubeziehen und die Schultaschen sowohl mit als auch ohne Jacke zu probieren. Diese Empfehlungen sind besonders wichtig, da die Schulranzen oft täglich genutzt werden müssen und ein hohes Gewicht an tragen können.
Kreativwettbewerb für mehr Verkehrssicherheit
Weiterhin wird die Verkehrssicherheit von Kindern in Deutschland großgeschrieben. Im Rahmen des Projektes „Das Kleine Zebra“ startete das Innenministerium Baden-Württemberg einen Kreativwettbewerb, an dem Kinder bis 13 Jahre teilnehmen können. Gesucht werden kreative Ideen, die Verkehrssicherheit thematisieren, wie Bilder, Comics, Musikbeiträge oder Kurzfilme. Die Einsendungen sind bis zum 10. Mai 2025 möglich. Für die Sieger winken attraktive Preise, die während einer Aktionswoche zur Verkehrssicherheit vergeben werden. Diese beginnt im Juli 2025 und steht unter dem Motto „Kinder im Blick“. Kunstwerke durch die Kinder werden sowohl auf der Homepage als auch auf dem YouTube-Kanal von GIB ACHT IM VERKEHR veröffentlicht.
Zusätzlich empfiehlt der TÜV-Verband, bei der Auswahl von Schulranzen auf Kriterien wie Tragekomfort, Gewicht und Sicherheit zu achten. Die Anforderungen nach DIN 58124 legen fest, dass Schultaschen stabil, ergonomisch und individuell einstellbar sind. Reflektierende Materialien sind für die Sichtbarkeit im Straßenverkehr ebenso wichtig, weshalb eine Kombination aus leuchtenden Farben und reflexiven Flächen empfohlen wird. Im besten Fall sollten mindestens 10% der Flächen retro-reflektierend und 20% fluoreszierend sein.
Abschließend lässt sich sagen, dass sowohl die Auswahl geeigneter Schultaschen als auch die Förderung der Verkehrssicherheit von zentraler Bedeutung sind. Mit den richtigen Informationen und Initiativen können Eltern und Kinder gemeinsam einen sicheren Schulweg gestalten.
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