
Am 2. April 2025 wurde die Feuerwehr Rohrbach aufgrund eines schwerwiegenden Vorfalls im Mühlviertel alarmiert. Ein großflächiger Austritt von Treibstoff, genauer gesagt Diesel und Heizöl, wurde im Bereich der Großen Mühl festgestellt. Vor Ort bemerkten die Einsatzkräfte sofort einen starken Geruch, der auf die Schwere des Vorfalls hindeutete. Die Situation erforderte eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei, um alsbaldige Maßnahmen einzuleiten und die Ausbreitung des Schadens zu verhindern.
Die Alarmierung weiterer Feuerwehren war aufgrund des Ausmaßes des Vorfalls unvermeidlich. Insgesamt vier Feuerwehren rückten aus, um die Lage zu stabilisieren. Um die Ausbreitung des Treibstoffs in der Großen Mühl zu verhindern, wurden vier Ölsperren eingerichtet. Diese Maßnahmen halfen, die Schäden in einem größeren Maße einzudämmen, während die genaue Quelle des Austritts ermittelt wurde.
Ursache und Ausmaß des Vorfalls
Die Ursache des Treibstoffaustritts konnte schnell identifiziert werden: Ein Defekt an einer Tankanlage eines Landwirts führte dazu, dass etwa 1.000 Liter Dieseltreibstoff über die Kanalisation und Drainagen in das Gewässer gelangten. Die Mannschaft der Feuerwehr konnte die Lage letztendlich unter Kontrolle bringen, und die betroffenen Stellen wurden gesichert. Ein Sachverständiger des Landes Oberösterreich wird nun die Situation weiter begutachten, um festzustellen, welche Folgeschäden möglicherweise eingetreten sind.
In einem weiteren Vorfall, der sich am gleichen Tag in Waidhofen ereignete, wurde die Feuerwehr um 13:30 Uhr alarmiert, nachdem ein LKW aufgrund eines Defekts an einer Kranstütze Hydrauliköl verloren hatte. Der Vorfall ereignete sich auf Höhe eines neuen Motels, und schnell stellte sich heraus, dass die Hydraulikleitung des Fahrzeugs geplatzt war. Das Öl lief nicht nur auf die Fahrbahn, sondern hinterließ auch Spuren auf dem angrenzenden neuen Radweg.
Reaktionen und Maßnahmen vor Ort
Die Mitarbeiter des neuen Motels hatten bereits mit dem Binden der Ölspur begonnen, als die Feuerwehr eintraf. Die Feuerwehr half aktiv bei den Maßnahmen im Bereich des Mitterwegs, während der betroffene LKW zur Reparatur auf ein nahegelegenes Firmengelände abgestellt wurde. Auf der Fahrt dorthin verlor das Fahrzeug jedoch weiteres Öl. Auch die Bahnhofstraße war von der Ölspur betroffen und musste mit Ölbindemittel behandelt werden. Der Wirtschaftshof der Stadtgemeinde Waidhofen wurde über den Vorfall informiert und um die Aufstellung einer Gefahrentafel gebeten.
Die Ereignisse des Tages unterstreichen die Wichtigkeit der schnellen Reaktion von Einsatzkräften, um Umweltschäden und Gefahren für die Öffentlichkeit zu vermeiden. Der Schutz von Gewässern muss dabei höchste Priorität genießen, was die sofortigen Maßnahmen der Feuerwehr und der Polizei verdeutlichen.
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