Am Samstagvormittag, den 10. Jänner 2026, ereignete sich ein Unfall auf der B137 Innviertler Straße bei Krenglbach im Bezirk Wels-Land. Ein Traktorgespann, bestehend aus einem Traktor mit zwei Anhängern, verunfallte aus bislang unbekannten Gründen. Dabei kippte einer der Anhänger, der mit Roten Rüben beladen war, um und die Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da die Rüben die Straße blockierten. Die Feuerwehr wurde zur Bergung des Fahrzeugs und zur Räumung der Roten Rüben alarmiert, um die Verkehrssituation zu klären.

Das Geschehen zog auch die Aufmerksamkeit eines Lkw-Bergefahrzeugs auf sich, welches sich auf dem Weg zu einer Fahrzeugbergung im Bezirk Eferding befand und auf der Strecke auf die Straßensperre traf. Das Bergefahrzeug konnte den umgestürzten Anhänger mit Unterstützung der Feuerwehr wieder aufrichten. Nach der Bergung wurde die Ladung erneut auf den Anhänger aufgeladen. Die B137 war für etwa zweieinhalb Stunden gesperrt, während der Verkehr umgeleitet wurde. Lkw-Sattelkraftfahrzeuge und Busse mussten die Sperre abwarten, was die Situation zusätzlich erschwerte.

Verkehrsbehinderungen durch den Vorfall

Der Vorfall ereignete sich um 13:18 Uhr und führte zu einer erheblichen Störung des Verkehrsflusses auf der Innviertler Straße. Die Roten Rüben behinderte nicht nur die Autos, sondern sorgten auch dafür, dass einige Straßenabschnitte für längere Zeit nicht passierbar waren. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie landwirtschaftliche Transporte den Verkehr auf Landstraßen beeinträchtigen können. Die Innviertler Straße, oft genutzt von Pendlern und Lastwagenfahrern, blieb aufgrund des Umsturzes länger als geplant geschlossen.

Die Bedeutung der sicheren Befahrung von Landstraßen wird verstärkt durch die Initiative „Fahr sicher!“, die der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) seit 2021 in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung durchführt. Diese Kampagne zielt darauf ab, die Gefahren auf Landstraßen zu thematisieren. Laut einer Umfrage des DVR fahren 70 Prozent der regelmäßig Autofahrenden mindestens einmal pro Woche auf Landstraßen, wo Unfälle oft tragischer verlaufen als in städtischen Gebieten.

Sicherheitsaspekte von Landstraßen

Obwohl Landstraßen nur für jeden vierten Verkehrsunfall verantwortlich sind, entfallen über 58 Prozent der Verkehrstoten auf diese Straßen. Jährlich erleiden rund 22.000 Menschen schwere Verletzungen bei Unfällen auf Landstraßen, was darauf hinweist, dass die Folgen solcher Unfälle oft gravierender sind als auf innerörtlichen Straßen oder Autobahnen. Die tragischen Ereignisse auf der Innviertler Straße verdeutlichen, wie wichtig es ist, unnötige Risiken beim Fahren auf Landstraßen zu vermeiden und die Verkehrsregeln strikt zu befolgen.

Der Vorfall in Krenglbach macht deutlich, dass sowohl landwirtschaftliche Transporte als auch das Verantwortungsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer entscheidend sind, um sicherer auf diesen oft kurvigen und wenig einsehbaren Straßen unterwegs zu sein.

Für weitere Informationen zu dem Vorfall und dessen Auswirkungen auf den Verkehr, können Sie die Berichterstattung auf Fireworld und MeinBezirk nachlesen. Darüber hinaus bietet der DVR nützliche Informationen zur Verkehrssicherheit auf Landstraßen.