Wolfgang Sendlhofer, ein gebürtiger Klagenfurter, hat eine Dokumentation mit dem Titel „Warum Krieg statt Frieden?“ erstellt. Diese Arbeit beleuchtet Themen, die häufig in den Mainstream-Medien unterdrückt werden. Sendlhofer lebt heute in Oberösterreich und ist Gründer des Unternehmens Movie Media, das sich seit 30 Jahren auf die Produktion von Imagefilmen, TV- und Kino-Spots sowie Dokumentationen spezialisiert hat. Die Idee zu seinem aktuellen Filmprojekt entstand während der Corona-Zeit im Jahr 2020, als er die Verantwortung verspürte, zur Aufklärung der Öffentlichkeit beizutragen – insbesondere für seine Kinder und Enkelkinder. Sendlhofer hat zuvor auch Dokumentationen über Corona und die WHO produziert, um verschiedene Perspektiven zu beleuchten.
Die Dokumentation stellt den Begriff „Narrativ“ in den Mittelpunkt und definiert ihn als eine sinnstiftende Erzählung, die die Wahrnehmung der Menschen beeinflusst. Sendlhofer möchte den Zuschauern alternative Sichtweisen und stichhaltige Hintergrundinformationen bieten und betont die Wichtigkeit gründlicher Recherche. Der Film wird am Mittwoch, dem 21. Jänner 2026, im Congress Center Wörthersee präsentiert, wobei der Einlass um 18 Uhr und der Beginn um 19 Uhr ist, wie klick-kaernten.at berichtet.
Inhalte der Dokumentation
Der neue Dokumentarfilm, der in zwei Teilen erscheint, ist Teil einer Serie, die unter anderem mit „Corona – Auf der Suche nach der Wahrheit“ und „WHO – Auf der Suche nach der Wahrheit“ verbunden ist. Er beleuchtet die Ursachen von Kriegen, von Strategiepapiere und Machtzentren bis hin zu verschiedenen Narrativen. Dabei wird untersucht, wo Kriege tatsächlich beginnen und welche verborgenen Strukturen hinter modernen Konflikten stehen. Wichtige historische Wendepunkte, wie die NATO-Erweiterung, die Ereignisse auf dem Maidan 2014 und der Minsk-Prozess, werden thematisiert. Diese Aspekte wurden auch von tkp.at detailliert behandelt.
Der Dokumentarfilm analysiert nicht nur Sicherheitsdoktrinen und Think-Tank-Strategien, sondern thematisiert auch, ob die EU vom Friedensprojekt zur Kriegsunion abgleitet. Persönliche Schicksale hinter Schlagzeilen und die Ökonomie des Krieges, einschließlich Rüstungsprofite und die Frage, wer von einer Dauereskalation profitiert, stehen ebenfalls im Fokus. Der Film liefert verschiedene Perspektiven durch hochkarätige Stimmen aus Militär, Diplomatie, Politik und Friedensforschung.
Geplante Vorführungen und Trailer
Die offiziellen Vorführungen des Dokumentarfilms sind bereits für mehrere Städte terminiert. Dazu gehören:
- Tirol: 6. Dezember 2025, Kurhaus Hall in Tirol
- Oberösterreich: 15. Dezember 2025, TiL Treffpunkt Pasching
- Linz: 7. und 8. Jänner 2026, MOVIEMENTO PROGRAMMKINO
- Salzburg: 16. Dezember 2025, MINIPLEX Kino
- Kärnten: 21. Jänner 2026, Congress Center Wörthersee
- Wien: Mitte Jänner 2026, Stadtkino Wien
Karten für die Vorführungen sind im Vorverkauf erhältlich unter menschheitsfamilie.at.
Friedensprozesse im Fokus
Zusätzlich zu Sendlhofers Werk beleuchtet ein weiterer Dokumentarfilm namens „Wie Kriege enden – und Frieden möglich ist“ zentrale Friedensprozesse durch die Stimmen von Zeitzeugen. Dabei werden Konflikte in Kolumbien, Südafrika, Afghanistan und Israel-Palästina in den Mittelpunkt gerückt. Wichtige Erkenntnisse dieser Dokumentation sind, dass jeder Krieg einzigartig ist, Frieden bewusste Schritte und politischen Willen erfordert und dass ein Dialog mit dem Feind notwendig ist. Diese Aspekte zeigen, dass Frieden eine Kunst ist, die beharrliche und harte Arbeit zwischen Konfliktparteien verlangt, wie sie von arte.tv dargestellt wird.