Zweijähriger Held in Höhnhart: Brand im Kinderzimmer entdeckt!
Ein zweijähriger Junge entdeckte ein Feuer im Kinderzimmer in Höhnhart. Er alarmierte seinen Großvater, der sich verletzt, aber das Schlimmste verhinderte. Was geschah?

Zweijähriger Held in Höhnhart: Brand im Kinderzimmer entdeckt!
Am 14. November 2025 brach in Höhnhart, Bezirk Braunau in Oberösterreich, ein Feuer im Kinderzimmer eines Wohnhauses aus. Der Unfall wurde von einem zwei Jahre alten Jungen entdeckt, der umgehend seinen 58-jährigen Großvater alarmierte. Ein akkubetriebenes Spielzeugauto war in Flammen aufgegangen, wodurch sich die Feuerzungen auf weitere Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände ausbreiteten. Der Großvater unternahm einen Löschversuch, erlitt jedoch dabei leichte Verletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Glücklicherweise blieb der Enkelsohn unverletzt. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, wodurch schlimmere Schäden und eine Gefährdung weiterer Personen vermieden wurden.
Durch das beherzte Handeln des Jungen und seines Großvaters konnte zunächst Schlimmeres verhindert werden. Dennoch entstand erheblicher Sachschaden, und die Vorfälle werfen ein Licht auf die potenziellen Gefahren von Lithium-Ionen-Akkus, die in vielen Alltagsgeräten wie E-Bikes, Werkzeugen und Spielzeugen verbaut sind, wie NDR berichtet.
Die Risiken von Lithium-Ionen-Akkus
Lithium-Ionen-Akkus können bei mechanischen Beschädigungen, Überhitzung, Überladung oder Kurzschlüssen Brände oder sogar Explosionen verursachen. Diese gefährlichen Situationen können in jedem Haushalt oder Betrieb auftreten. Die jährlichen Brandstatistiken zeigen, dass in Deutschland täglich etwa 30 Brände durch falsch entsorgte Akkus auf Wertstoffhöfen und Müllkippen entstehen. Die Brandschutzdozenten weisen darauf hin, dass die Gefahren oft unsichtbar bleiben, bis es bereits zu spät ist.
Um das Risiko von Akkubränden zu minimieren, ist eine sachgerechte Nutzung und Lagerung der Geräte entscheidend. Geräte sollten nur mit den jeweils vorgesehenen Ladegeräten aufgeladen werden. Das Laden sollte idealerweise bei einem Temperaturbereich von 10 bis 30 Grad auf nicht brennbarem Material erfolgen, und Akkus sollten vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Sicherheitsmaßnahmen und Verhalten bei Bränden
Bei einem Akkubrand hat die Sicherheit höchste Priorität. Kleinere Brände können unter Umständen mit Wasser oder einem Feuerlöscher gelöscht werden, während in schwerwiegenderen Fällen umgehend die Feuerwehr gerufen werden sollte. Nach einem Brand ist es ebenfalls wichtig, den Akku in einem sicheren Behälter mit Wasser oder Sand aufzubewahren, um ein erneutes Entzünden zu verhindern. Die NDR rät zudem, dass Akkus nicht im Hausmüll, sondern über Wertstoffhöfe oder Schadstoffmobile entsorgt werden sollen.
Die Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Akkus wird oft unterschätzt, nicht nur in privaten Haushalten, sondern auch bei Unternehmen, die diese Technologien häufig in verschiedenen Bereichen nutzen. Die Verantwortung für sicheren Umgang und angemessene Lagermöglichkeiten liegt hierbei stark bei den Arbeitgebern und Herstellern. In jedem Fall gilt: Aufmerksame Nutzung und regelmäßige Kontrolle können dazu beitragen, gefährliche Brände wie den, der kürzlich in Höhnhart stattfand, zu verhindern.