
Die Vorfreude auf die Women's EHF EURO 2024 in Österreich steigt und mit ihr auch die Begeisterung der Nationalspielerinnen. In weniger als zwei Wochen ist es soweit, wenn das Eröffnungsspiel gegen die Slowakei in Innsbruck angepfiffen wird. Mit einem starken Aufgebot, das Spielerinnen wie Antonija Mamic, Mirela Dedic und Stefanie Kaiser umfasst, sind die Erwartungen hoch.
Die 29-jährige Antonija Mamic hat sich in ihrer Karriere bereits bemerkenswerte Erfolge erkämpft und blickt stolz auf ihren Werdegang zurück. „Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich daran denke. Es ist ein Riesenprivileg“, gesteht sie, während sie von ihrer Emotion spricht, Teil dieses Events zu sein. Angefangen hat alles mit Handball als Kind, und ihre Leidenschaft führte sie über mehrere Vereine, darunter die MGA Fivers, nach Kroatien und mittlerweile nach Polen, wo sie jetzt für MKS FunFloor Lublin spielt. Ihre Zeit im Leistungssport war nicht ohne Rückschläge, wie zum Beispiel den schwerwiegenden Kreuzbandriss, aber Mamic zeigt sich resilient und hat sich immer wieder zurückgekämpft.
Erfahrungen und Herausforderungen
Ähnlich wie Mamic hat auch Mirela Dedic, die mit 32 Jahren als Routinier im Team gilt, bereits viele Erfahrungen gesammelt. Ihre Karriere begann vor über einem Jahrzehnt, und sie verzeichnete inzwischen 90 Länderspiele. Nach einer schweren Verletzung, die sie fast um ihre Rückkehr zur EUROPAMEISTERSCHAFT gebracht hätte, ist sie nun motivierter denn je: „Ich kann nicht hier sitzen und sagen, wir schaffen es in die Hauptrunde, aber wir werden alles dafür geben und tun.“ Ihr Wille, die Heim-EURO zu einem unvergesslichen Ereignis zu machen, ist unübersehbar.
Stefanie Kaiser, die dritthöchste Länderspielerin im Team, denkt ebenfalls nach über ihre Ziele und Wünsche für das bevorstehende Turnier. „Ich möchte jeden Moment davon aufsaugen“, sagt die 31-Jährige. Ihre Reise führte sie von Österreich über Deutschland und Schweden wieder zurück, und sie bringt viel Erfahrung mit. Sie hat klare Vorstellungen, wie die Mannschaft sich präsentieren möchte und ist bereit, alles für den Erfolg zu geben.
Die Vorrunde der Women's EHF EURO 2024 wird die österreichische Nationalmannschaft gegen namhafte Gegner herausfordern: Neben der Slowakei trifft sie auf Titelverteidiger Norwegen und Slowenien. Die ersten beiden Teams ziehen in die Hauptrunde in Wien ein, und dort träumen die Spielerinnen von der großen Chance, am 15. Dezember im Finale zu stehen.
Diese Europameisterschaft ist nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit für diese Sportlerinnen, im eigenen Land zu glänzen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, um den Fans in den Hallen erstklassigen Handball zu bieten. Unterstützt wird die Veranstaltung von prominenten Medienpartnern, darunter die Kronen Zeitung, die ihre große Reichweite nutzt, um Aufmerksamkeit für dieses bedeutende Sportereignis zu schaffen.
Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und speziellen Werbemaßnahmen wird die Heim-EURO zu einem Höhepunkt im österreichischen Sportkalender. Die Spielerinnen sind bereit, ihre besten Leistungen abzurufen und die Zuschauer mit spannenden Spielen in ihren Bann zu ziehen. Wie berichtet von sportreport.biz, bleibt abzuwarten, wie sich die Spielerinnen in den entscheidenden Spielen schlagen werden.
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