Nach vierjähriger Abwesenheit aus dem aktiven Fußball hat Roman Mählich im Sommer dieses Jahres seine Rückkehr gefeiert. Doch dieser Einsatz wird nicht auf dem Spielfeld oder an der Seitenlinie stattfinden, sondern in der Rolle des Sportdirektors beim SK Korneuburg, einem Verein in der 1. Niederösterreichischen Landesliga.
Der SK Korneuburg hat in dieser Saison vielversprechende Aufstiegschancen. Mit einer Mischung aus Kicker mit Profierfahrung und Mählichs Engagement wird deutlich, dass der Verein ambitionierte Ziele verfolgt. In einem Interview mit 90minuten erklärte Mählich, dass seine Aufgabe in Korneuburg „eine hoch gegriffene Formulierung“ für den Amateurfußball sei. Er ist entschlossen, die Strukturen des Vereins zu verbessern und ihm zu helfen, ein professionelleres Umfeld zu schaffen.
Ziele und Ambitionen
Mählich äußerte, dass sein Hauptziel darin besteht, die Mannschaft so weit zu unterstützen, dass sie realistische Chancen hat, in die Regionalliga aufzusteigen. Der Verein hat große Hoffnungen, rechtzeitig zu seinem 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2026 den Aufstieg zu realisieren. Aktuell belegt der SK Korneuburg nach einigen Niederlagen in den letzten Wochen den 7. Platz in der Tabelle, hat jedoch nur acht Punkte Rückstand auf die Spitze. Besonders optimistisch stimmt die Tatsache, dass Korneuburg über die zweitbeste Offensive der Liga verfügt, obwohl es in der Defensive noch Verbesserungspotential gibt.
Die Mannschaft wird trainiert von Michael Augustin, dem jüngsten Trainer der Liga, der als Spieler bereits in die U19-Nationalmannschaft berufen wurde. Unter seiner Leitung haben sich bekannte Namen wie Lorenz Grabovac und Armin Mujakic im Kader zusammengefunden. Es wird erwartet, dass Mählich in der kommenden Transferperiode aktiver wird, obwohl er sich bewusst ist, dass es in der Winterpause schwierig sein kann, Veränderungen auf diesem Niveau herbeizuführen.
Bis jetzt war Mählich eher in einer beobachtenden Rolle, da die Mannschaft und das Trainerteam bereits vor seiner Ankunft im Verein feststanden. Mit dem Beginn der nächsten Transferperiode wird seine Rolle jedoch entscheidend, denn er plant, die Mannschaft verstärkt zu unterstützen. „Es wird interessant sein, wie wir die Kadergestaltung angehen können. Lassen Sie uns sehen, was möglich ist“, so Mählich.