Waidhofen an der Thaya

Urkundenfälschung im Gesundheitswesen: Waldviertler muss vor Gericht

Ein 39-jähriger Pflegeassistent aus Waidhofen schickt ein gefälschtes Diplom an die Behörde und wird mit einem Jahr auf Bewährung und 6.300 Euro Strafe bestraft – das ist seine letzte Chance!

Ein schwerwiegender Fall von Urkundenfälschung hat in der Region für Aufsehen gesorgt. Ein 39-jähriger Pflegeassistent aus dem Bezirk Waidhofen wurde vor dem Landesgericht Krems verurteilt, nachdem er ein gefälschtes Diplomzeugnis einer niederösterreichischen Krankenpflegeschule und eine manipulierte Bescheinigung seiner Unbescholtenheit eingereicht hatte. Diese Dokumente hatte er über ein Online-Verfahren an das Register für Gesundheitsberufe gesendet.

Vor der Richterin äußerte der Angeklagte, dass er sich nicht erklären könne, warum er, trotz bereits bestehender Vorstrafen, erneut straffällig wurde. Er räumte ein, die gefälschten Dokumente geschickt zu haben, konnte jedoch keinen triftigen Grund für sein Verhalten nennen.

Persönliche Einsicht des Beschuldigten

„Sie entwickeln sich zur Stammkundschaft“, bemerkte die Richterin sarkastisch, als sie auf den Angeklagten blickte. Der Pflegeassistent erklärte, dass Geld nicht der Antrieb hinter seinen Handlungen gewesen sei, da man als Diplomkrankenpfleger mehr verdienen könne als als Pflegeassistent. „Ich muss zum Psychologen“, bekannte er. Er betonte, dass er bereits in Behandlung sei, um seine Verhaltensmuster zu ändern.

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Mit einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und einer Geldstrafe von 6.300 Euro wurde der 39-Jährige bestraft. Die Richterin entschied, von einem Widerruf seiner bestehenden bedingten Strafnachsicht abzusehen, jedoch wurde die Probezeit auf fünf Jahre verlängert. „Das ist Ihre allerletzte Chance“, warnte die Richterin und erteilte damit eine deutliche Mahnung an den Beschuldigten.

Dieser Fall wirft ein ernstes Licht auf das Thema der Urkundenfälschung im Gesundheitswesen, das ernsthafte Konsequenzen für die Sicherheit und Integrität der Pflegeberufe haben kann. Details zu diesem Vorfall sind noch spärlich, jedoch berichtet m.noen.at über die laufenden Entwicklungen.


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Quelle
m.noen.at

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