Tulln

Vorsicht vor Telefonbetrug: Pensionistin in Vorarlberg um 20.000 Euro betrogen

Vorsicht, Betrug! Eine alleinlebende Pensionistin in Vorarlberg fiel auf einen falschen Polizisten herein und verlor 20.000 Euro an einen kriminellen Fitnesstrainer – die Polizei schlägt Alarm!

Im Januar 2023 wurde eine alleinlebende Pensionistin in Vorarlberg Opfer eines raffinierten Betrugs. An einem Abend erhielt sie einen Anruf von einem vermeintlichen Polizisten, der sie über Einbrüche in ihrer Nachbarschaft informierte. Um ihre Wertsachen zu schützen, übergab sie dem Betrüger auf dessen Anweisung Wertgegenstände im Wert von 20.000 Euro. Was sie nicht wusste: Der Anrufer war ein vorbestrafter Fitnesstrainer aus Oberösterreich, der für seine Rolle in einem kriminellen Netzwerk angeworben worden war.

Das Betrugsschema, das auf diesen Vorfall folgte, ist ein Beispiel für eine weit verbreitete Masche, bei der sich Täter als Polizisten ausgeben, um ahnungslose Bürger zu betrügen. In dieser speziellen Situation stellte der falsche Polizist auch die Verbindung zu einem „Hauptkommissar“ her, was den Betrug noch glaubwürdiger erscheinen ließ. Bereits fünf Tage später wurde der Haupttäter bei einem weiteren Betrugsversuch in Tulln auf frischer Tat ertappt.

Festnahme und weitere Ermittlungen

Ein weiterer Pensionist, der einen ähnlichen Anruf erhielt, meldete diesen sofort der Polizei. Dadurch konnte der Erstangeklagte festgenommen werden. Der Zweitangeklagte, ein Friseur, wurde auf die fragwürdige Möglichkeit aufmerksam gemacht, bis zu 15.000 Euro durch Sicherheitsaufträge zu verdienen. Letztlich stellte sich heraus, dass auch er Teil des kriminellen Netzes war und den Erstangeklagten überwachen sollte.

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Der dritte Angeklagte, der bereits wegen Drogenhandels eine siebenjährige Haftstrafe absitzt, war als Vermittler für die Organisation aktiv und rekrutierte weiterhin neue Mitglieder über ein illegal beschafftes Handy. Trotz der Schwere ihrer Taten zeigten alle drei Angeklagten Reue und gaben ihre Taten zu.

Urteile und Folgen

Das Gericht sprach für die Angeklagten verschiedene Freiheitsstrafen aus. Der Erstangeklagte erhielt eine zweijährige Haftstrafe, wobei 21 Monate nach einer Probezeit von drei Jahren bedingt ausgesetzt wurden. Der zweite Angeklagte bekam eine teilbedingte Haftstrafe von 15 Monaten, während der dritte Angeklagte aufgrund seiner laufenden Drogenstrafe zu weiteren drei Jahren verurteilt wurde.

Die Strafen verdeutlichen nicht nur die Ernsthaftigkeit der Betrugsmasche, sondern auch die Anstrengungen der Justiz, solche kriminellen Aktivitäten zu bekämpfen. Der gesamte Fall und die betrügerischen Machenschaften haben in den letzten Jahren für Schlagzeilen gesorgt und verdeutlichen die Notwendigkeit der Wachsamkeit unter den Bürgern. Mehr Details zu diesem Fall können in einem aktuellen Bericht auf www.noen.at nachgelesen werden.


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Quelle
noen.at

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