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Am 9. Dezember 2024 lud Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zu einem wichtigen Netzwerktreffen in die Villa Schönthaler am Semmering. Bei diesem Event wurde das Projekt „Baukultur am Semmering“ vorgestellt, das darauf abzielt, ehrwürdige Bauwerke in der Region bis zum Jahr 2030 zu renovieren und den Semmering aus seinem „Dornröschenschlaf“ zu holen. Mikl-Leitner betonte die Notwendigkeit eines gemeinsamen Engagements von Investoren und der lokalen Bevölkerung, um den historischen Wert und die Baukunst der Region zu bewahren und zu revitalisieren. „Wir müssen vom grauen in die goldene Zeit transferieren“, so die Landeshauptfrau, die auch auf die Bedeutung des Handwerks in diesem Prozess hinwies. Unterstützt wird dieses Vorhaben von verschiedenen Organisationen, die sich für die Erhaltung traditioneller Handwerkstechniken einsetzen, wie die ARGE Bau, die über 100.000 Beschäftigte repräsentiert. Die Initiative umfasst mehr als 80 Detailprojekte, die in der Planung sind und auf eine positive Entwicklung der Region setzen, berichtete OTS.
Ein weiteres bedeutendes Projekt zur Belebung des Semmerings wurde bei der Buchpräsentation „Stammgäste: Jüdinnen und Juden am Semmering“ im Wiener Palais Niederösterreich vorgestellt. In einem bewegenden Rahmen erklärte Mikl-Leitner, dass das Buch den Beginn einer langen Reise darstellt, um die Vergangenheit des Semmerings zu erkunden und lebendig zu halten. Danielle Spera, die Herausgeberin, beleuchtet darin das jüdische Leben an diesem bedeutenden Ort und unterstreicht dessen historische Bedeutung. Mikl-Leitner sprach sich entschieden für die Förderung der Erinnerungskultur aus, um aus der Geschichte zu lernen, vor allem im Hinblick auf die dunklen Kapitel des Nationalsozialismus. Hierbei werden auch weitere Initiativen vorgestellt, wie die Revitalisierung ehemaliger Synagogen und Gedenkstätten, um die kulturelle Vielfalt und Bedeutung des jüdischen Erbes in Niederösterreich zu würdigen, wie noe.gv.at ausführlich darlegt.
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