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In den letzten Tagen hat ein Vorfall an der Körner-Mittelschule in St. Pölten, wo syrische Eltern während eines Polizeieinsatzes laut wurden, die Landespolitik auf den Plan gerufen. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner äußerte sich deutlich und forderte scharfe Konsequenzen. „So ein Verhalten akzeptieren wir bei uns in Niederösterreich nicht“, stellte sie klar und betonte, dass sowohl Schüler als auch Eltern sich anständig benehmen müssen. Mikl-Leitner kündigte an, dass sie höhere Strafen für integrationsunwillige Familien ins Gespräch bringen will, um die Sicherheit an Schulen zu gewährleisten, berichtet noen.at.
Die Landeshauptfrau plant, den aktuellen Strafrahmen für Eltern, die ihren Mitwirkungspflichten nicht nachkommen, mehr als zu verfünffachen. Der jetzige maximale Betrag liegt bei 440 Euro, während Mikl-Leitner fordert, diesen auf 2.500 Euro zu erhöhen. „Mit Kuschelpädagogik gewinnen wir den Kampf gegen den politischen Islam nicht“, betonte sie. Sie setzt sich für ein Umfeld ein, in dem das klare Regelwerk in Schulen von allen befolgt wird. Zudem wurden von verschiedenen Bildungsexperten, wie Claudia Andre, der Vorsitzenden der NÖ Lehrer, die Herausforderungen in Brennpunktschulen angesprochen. Sie bezeichnete das Fehlen wirksamer Durchgriffsmöglichkeiten für Lehrkräfte als großes Problem und forderte eine konsequente Handhabung von Disziplin, um den Unterricht nicht zu stören und die Sicherheit des Lehrpersonals zu gewährleisten, wie kurier.at berichtete.
Zusätzlich fordert der FPÖ-Gemeinderat und Landtagsabgeordnete Martin Antauer, dass Asylverfahren für gewaltbereite Schutzsuchende sofort eingestellt werden, um die Sicherheit der Lehrkräfte und Schüler zu garantieren. „Die Schule muss ein sicherer Ort bleiben“, erklärte Antauer und kritisierte die Zustände, die durch integrationsunwillige Familien verursacht werden. Er weist darauf hin, dass Schutzsuchende die Regeln der Gesellschaft respektieren müssen, um Teil der Gemeinschaft zu werden.
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