
In einem bedeutenden Führungswechsel hat Martin Mayrhofer aus Scheibbs Ferdinand Schuster als neue Leitung der Jägerschaft im Bezirk abgelöst. Diese Veränderung kommt nach 17 Jahren, in denen Schuster die Jägerschaft angeführt hat. Zudem ist Rosemarie Wurm, eine erfahrene Jägerin aus Gaming, als Stellvertreterin an die Spitze gerückt, was in Niederösterreich erst die zweite Frau in dieser Position macht.
Die Entscheidung, die Führung in jüngere Hände zu legen, kommt nicht von ungefähr. Schuster äußerte in einem Interview, dass er bereits vor einiger Zeit über einen Rücktritt nachgedacht hatte, jedoch durch die Corona-Pandemie gezwungen war, seine Pläne hinauszuzögern. „Jetzt passt es gut. Ich werde bald 70 Jahre alt und müsste ohnehin aufhören. Ich freue mich darauf, das Jagdwesen in die Hände neuer Führungskräfte zu geben und habe dann mehr Zeit, selbst zur Jagd zu gehen“, erklärte Schuster weiter.
Ein Blick auf die neue Führung
Martin Mayrhofer, der nun das Ruder übernommen hat, ist bestens vertraut mit den Herausforderungen und Chancen im Bereich der Jägerschaft. Seine Erfahrung und Leidenschaft für die Jagd haben ihm bereits das Vertrauen seiner Kollegen eingebracht. Die Ernennung von Rosemarie Wurm als stellvertretende Bezirksjägermeisterin zeigt zudem, dass Geschlechtervielfalt auch in der Jagdbranche voranschreitet.
Solche Veränderung in der Führung können oft einen frischen Wind bringen. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Initiativen Mayrhofer und Wurm implementieren werden, um das Jagdwesen im Bezirk weiter zu fördern und gleichzeitig die Bedürfnisse der Natur und der Gemeinschaft im Blick zu behalten.
Mehr Details zu diesem Thema sind in einem ausführlichen Bericht auf www.noen.at zu finden.
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