
Ferdinand Schuster, der seit über 17 Jahren die Position des Bezirksjägermeisters in Scheibbs innehatte, hat seinen Rücktritt bekannt gegeben. In den letzten Jahren ist er nicht nur Zeuge, sondern auch aktiver Gestalter bedeutender Entwicklungen in der Jägerschaft gewesen.
In einem kürzlichen Interview blickte der 68-Jährige auf seine Zeit zurück und äußerte sich zu den Herausforderungen und Veränderungen, die er während seiner Amtszeit erlebt hat. „Wir haben mit dem Bär begonnen und mit dem Wolf aufgehört“, betont er und reflektiert damit die vielfältigen Themen, die die Jägerschaft bewegten. Schuster hebt hervor, wie sich die Wildtierpopulationen und die dazugehörigen Herausforderungen im Laufe der Jahre verändert haben.
Ein Blick in die Vergangenheit
Als Rücksichtnahme auf die Natur und die Verantwortung gegenüber den Tieren war Schuster stets bestrebt, einen respektvollen Umgang zu fördern. „Der Dialog zwischen Jägerschaft, Landwirten und Naturschutz ist für uns unerlässlich“, erklärt er und fügt hinzu, dass man nur gemeinsam Lösungen für aktuelle Probleme finden kann. Ein Beispiel hierfür ist die Koordination der Wildtierbestände, um die Balance zwischen Natur und Landwirtschaft zu wahren.
Ein zentraler Punkt in Schusters Arbeit war die Einbindung der Gemeinschaft. Er setzte sich für Schulungen ein, um das Wissen über nachhaltige Jagdpraktiken zu verbreiten und die jüngere Generation für die Jagd zu begeistern. Seine Nachfolge wird sicherlich vor der Herausforderung stehen, diese wertvolle Tradition fortzusetzen und gleichzeitig neue Wege in einem sich verändernden ökologischen Umfeld zu finden.
Ein Rückblick auf Schusters Zeit zeigt, dass er nicht nur ein Jäger, sondern auch ein wahrer Hüter der Natur war. Diese Zeit wird als eine Ära in die Geschichte der Jägerschaft von Scheibbs eingehen. Nach mehr als einem Jahrzehnt wird er sicherlich nicht nur als kompetenter Ansprechpartner, sondern auch als ein Gesicht der Jägerschaft in Erinnerung bleiben.
Das vollständige Interview liefert einen noch eingehenderen Einblick in seine Sichtweisen und Erfahrungen in dieser verantwortungsvollen Position. Es verdeutlicht die Herausforderungen und Fortschritte in der Jägerschaft sowie die vielen Facetten, die diesen Beruf ausmachen. Das Interview ist zu lesen auf www.noen.at.
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