In diesem Jahr war der September in Österreich der regenreichste Monat in der Geschichte der Messungen. Die höchste Niederschlagsmenge wurde in Rudolfshütte bei Uttendorf (Pinzgau) gemessen, insgesamt 510 Millimeter im Laufe des Monats.
Das Berghotel in 2.317 Metern Seehöhe, das Ende September schloss, verzeichnete diesen Rekordwert. Auch im Vergleich zu den Starkregengebieten in Niederösterreich lag Rudolfshütte vorne. Während St. Pölten und Langenlebarn jeweils 447 Millimeter Niederschlag verzeichneten, war dies das Sechsfache der Normalmenge.
Trotz des Zweieinhalbfachen Überschusses des langjährigen Durchschnitts an Niederschlag auf der Rudolfshütte führten die niedrigen Temperaturen dazu, dass der größte Teil des Wassers als Schnee fiel, was Überflutungen verhinderte. Am 17. September lag 145 Zentimeter Schnee in Rudolfshütte, ein Rekord für einen September seit Beginn der Messungen 1980. Bis Monatsende schmolz der Schnee jedoch auf neun Zentimeter zusammen, aufgrund gestiegener Temperaturen.
Salzburg erlebte im September vergleichsweise milde Regenfälle - insgesamt 88 Prozent über dem normalen Niederschlagswert. Im Gegensatz dazu verzeichnete Niederösterreich das Dreieinhalbfache und Wien beinahe das Vierfache der üblichen Regenmenge im September.
Quelle: salzburg.ORF.at
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