Im Bezirk Mödling wird ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: Der Verein Rote Nasen Clowndoctors, eine Institution, die seit drei Jahrzehnten Lachen und Freude zu kranken Menschen bringt, hat sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Die beeindruckende Erfolgsgeschichte begann 1994, als eine kleine Gruppe von Clowns zum ersten Mal Kinderstationen in Wien und Graz besuchte. Inzwischen haben diese Clowns österreichweit bereits 67.708 Mal Menschen durch Humor ermutigt, darunter fast 3 Millionen Patienten – das sind nicht nur Kinder im Krankenhaus, sondern auch Senioren, Menschen in Rehabilitations- und psychiatrischen Einrichtungen sowie geflüchtete Kinder.
Ein Highlight des Jubiläums war ein Besuch im Landesklinikum Mödling, wo die ROTE NASEN seit 25 Jahren aktiv sind. Diese Zusammenarbeit zeichnete sich in mehr als 1.270 Besuchen aus, bei denen kleinen Patienten Freude und Ablenkung von ihrem Alltag im Krankenhaus geschenkt wurde. Bei dieser besonderen Jubiläumsvisite stand die feierliche Atmosphäre im Vordergrund, um die Erfolge der letzten Jahrzehnte gemeinsam zu würdigen.
Positive Auswirkungen der Clown-Arbeit
Die Wurzeln des Clownvereins gehen auf den Amerikaner Michael Christensen zurück, der bereits 1986 in US-Spitälern mit Clowns arbeitete. In Österreich gründeten Monica Culen und Giora Seeliger 1994 den Verein. Anfangs von manchen medizinischen Fachkräften skeptisch betrachtet, zeigte sich bald die positive Wirkung des Humors auf die Patienten. Heutzutage sind die Roten Nasen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen fest etabliert und unersetzlich geworden. Sie bringen Heiterkeit und schaffen sogar für das medizinische Personal notwendige Pausen.
Die Klinikleitung des Landesklinikums Mödling zeigte sich stolz über die langjährige Zusammenarbeit: „Diese Zusammenarbeit zeigt, dass Lachen wirklich die beste Medizin ist. Auf die nächsten 25 Jahre mit Zaubertricks, Leichtigkeit und gesundem Lachen“, sagte der Verantwortliche des Klinikums. Im Rahmen der Feier wurde die Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde als Vorzeigemodell für die professionelle Zusammenarbeit mit den Clowns ausgezeichnet.
Alexandra Klug, Regionale Programmleiterin für Wien, Niederösterreich und das Burgenland, sprach während der Jubiläumsfeier von der Freude, den 30. Geburtstag in diesem besonderen Rahmen feiern zu dürfen. Vervollständigt wurde die Feier durch die Worte von Martin Kotal, dem künstlerischen Leiter der Roten Nasen: „Clownerie ist kein Medikament, aber Gesundheitsclownerie wirkt! In Zeiten wachsender Herausforderungen wird Humor immer wichtiger, um Menschen zu stärken und ihre Resilienz zu fördern. Unser Ziel bleibt: Ein Lachen dorthin zu bringen, wo es dringend gebraucht wird.“
Die enorm positive Resonanz und der nachhaltige Einfluss der Roten Nasen verdeutlichen, wie bedeutend Humor in schwierigen Lebenslagen ist. Für weitere Informationen über die inspirierende Arbeit der ROTE NASEN und ihre Auswirkungen auf die Patienten ist ein ausführlicher Bericht auf www.meinbezirk.at zu finden.
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