Im Snowboardcross hat Jakob Dusek sein Können einmal mehr unter Beweis gestellt. Am 17. Jänner 2026 gewann er in China einen weiteren Weltcup und sicherte sich damit bereits seinen fünften Sieg in dieser Disziplin. Ab dem Achtelfinale zeigte Dusek eine beeindruckende Leistung und arbeitete sich im Semifinale sowie im Finale in den entscheidenden Vierer-Heats auf der langen Zielgerade nach vorne. Diese Erfolge sind besonders bemerkenswert, da Dusek in der Vorbereitung auf den Olympia-Winter mit einer Verletzung zu kämpfen hatte.
In der vergangenen Saison konnte Dusek bereits dreimal im Weltcup gewinnen, musste aber beim Saisonauftakt am 13. Dezember in Cervinia mit Platz zwölf zufrieden sein. Auch sein Teamkollege Alessandro Hämmerle erlangte lediglich den elften Platz. Lukas Pachner und David Pickl schieden im Achtelfinale aus und belegten die Plätze 19 und 28, während Zerkhold den Endrang zwölf erreichte. Die Herausforderung war umso größer, da Dusek sich im September beim Mountainbiken einen Einriss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen hatte und erst Anfang Dezember wieder auf Schnee trainieren konnte. Er äußerte, dass er im September nicht wusste, ob er die Saison überhaupt starten kann, nun aber zurück in der Form der vorherigen Saison sei.
Vorbereitung auf die Olympischen Spiele
Dusek, der Titelverteidiger im Snowboardcross, hat sich von seiner jüngsten WM-Niederlage in Engadin, wo er nach einer Berührung mit Hämmerle Vierter wurde, erholt und konzentriert sich nun auf die kommende Saison. Die Olympischen Spiele, die im Februar in Italien stattfinden, sind der Höhepunkt seiner Vorbereitungen. Der Weltcup startete Mitte Dezember, und Dusek wollte sicherstellen, dass er fit ins Schneetraining im November gehen kann. Seine erste Olympiaerfahrung im Jahr 2022 in Peking endete leider im Achtelfinale, doch Dusek blickt optimistisch in die Zukunft und glaubt fest daran, eine Medaille gewinnen zu können, wenn er seine volle Leistung abrufen kann.
Er hat aus seinen Fehlern gelernt und möchte nun mehr Konstanz in seinen Rennen zeigen. Dusek beschreibt Snowboardcross als rasanter Sport, der waghalsige Zweikämpfe erfordert. In den letzten Jahren hat er an Geduld und Technik gewonnen und sieht die Routine als entscheidenden Faktor. Zu seinen großen Zielen zählt nicht nur eine Olympia-Medaille, sondern auch der Sieg im Gesamt-Weltcup. Dabei ist ihm der Spaß am Sport besonders wichtig.
Die Vielseitigkeit des Snowboardsports
Der Snowboardsport umfasst verschiedene Disziplinen, darunter auch Parallel-Riesenslalom, bei dem zwei Athleten gleichzeitig auf parallel verlaufenden Strecken fahren. Die Qualifikationen erfordern, dass die Wettkämpfer jeweils einmal auf den blauen und roten Strecken fahren, wobei die Zeiten addiert werden. Die besten 16 Gesamtzeiten qualifizieren sich automatisch für die Ausscheidungsrunden. Ein weiteres renommiertes Event ist der Snowboardcross, wo durch Zeitrennen die besten 16 Athletinnen und Athleten ermittelt werden. Hier treten jeweils vier Athleten auf derselben Strecke an, die mit Sprüngen, Schanzen und weiten Kurven gespickt ist. In jedem Lauf kommen die besten Zwei in die nächste Runde, bis das Finale entschieden ist.
Jakob Dusek bleibt auch als Markenbotschafter von Raiffeisen Niederösterreich aktiv, eine Kooperation, die er im Jänner 2024 eingegangen ist. Mit seiner Leidenschaft für den Snowboardsport und seiner unermüdlichen Hingabe wird er auch in Zukunft spannende Leistungen liefern und die Fans begeistern.