Im Industrieviertel-Derby am 2. Februar 2026 setzte sich die Mannschaft von Hypo Niederösterreich deutlich mit 33:16 gegen die Gastgeber Wiener Neustadt/Bad Vöslau durch. Der Sieg bestätigt die Dominanz von Hypo in der Frauenhandball-Bundesliga, während WN/BV weiterhin in einem Formtief steckt.
Das Spiel begann ausgeglichen, beide Teams erzielten zunächst einen Punktestand von 3:3. Doch nach 15 Minuten übernahm Hypo die Kontrolle und setzte sich auf 9:5 ab. Mit einem Halbzeitstand von 17:8 war die Begegnung bereits weitgehend entschieden. Die zweite Halbzeit spiegelte das Kräfteverhältnis wider, und Hypo ließ nicht nach, um den Endstand von 33:16 zu sichern.
Perfekter Start in die Saison
DerKLUB Hypo Niederösterreich hat jedoch kürzlich einen ausgezeichneten Start in die WHA-Saison hingelegt, indem er auch sein erstes Derby gegen St. Pölten souverän mit 33:17 gewann. Hierbei lag St. Pölten anfänglich 2:0 in Führung, doch Hypo erlangte schnell die Kontrolle und führte zur Halbzeit bereits mit 16:7. Hypo zeigte zudem eine beeindruckende Leistung gegen SSV Dornbirn Schoren und gewann mit 41:20, wobei der Halbzeitstand bei 19:9 lag. Die erfolgreiche Werferin in diesem Spiel war Nina Neidhart mit acht Treffern. Handball-World hebt hervor, dass Hypo unter Trainer Ferenc Kovac am Zusammenspiel arbeiten muss, um ihre Führungsposition weiter auszubauen.
Eine stolze Geschichte
Hypo Niederösterreich wurde 1977 gegründet und feierte seither zahlreiche Erfolge im österreichischen Handball. Mit insgesamt 42 Meistertiteln und 31 Siegen im ÖHB-Cup hat der Verein eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen. Nach einer initialen Phase, in der die Damenmannschaft in die Champions-League-Finals einzog, gewann Hypo 1989 gegen Spartak Kiew und verteidigte den Titel im nächsten Jahr. Über die Jahre hinweg hat Hypo auch auf internationaler Bühne mehrere Titel gesammelt, darunter den EHF-Meisterpokal im Jahr 2000 und den Europapokal der Pokalsieger im Jahr 2013.
Die Geschichte des Vereins ist auch von Rückschlägen geprägt, wie dem Verlust von wichtigen Finalspielen und internen Schwierigkeiten. Dennoch bleibt Hypo ein wichtiger Akteur im österreichischen Handball, mit einem engagierten Trainerteam und talentierten Spielerinnen.
Die künftigen Herausforderungen werden zeigen, ob Hypo seine Spitzenposition innerhalb der Liga weiterhin behaupten kann, während Wiener Neustadt/Bad Vöslau hoffen muss, den aktuellen Negativtrend zu durchbrechen. Die Fans beider Teams dürfen sich auf spannende Spiele in der laufenden Saison freuen.