Im Duell zwischen dem SW Bregenz und dem SV Horn am vergangenen Wochenende, das mit 3:1 für die Gastgeber endete, war die Leistung der Horner Mannschaft alles andere als überzeugend. Während die Vorarlberger mit frischem Elan und einer klaren Strategie auftraten, hatte Horn mit defensiven Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Horner hatten sich zuvor vorgenommen, die Abwehr zu stabilisieren, doch diese Ambitionen wurden bereits in der dritten Spielminute durch ein Tor des Bregenzer Mario Vucenovic, der zuvor für Horn gespielt hatte, jäh zunichtegemacht.
Die ersten Minuten des Spiels waren geprägt von Nervosität auf Seiten der Horner. Bregenz nutzte eine Unsicherheit in der Horner Defensive aus und ging früh in Führung. Horn hatte zwar Möglichkeiten, konnte aber in der ersten Halbzeit den Ausgleich nicht erzielen, was sich wie ein Schatten über das Team legte. Kapitän Florian Fischerauer und Abidjanovic kamen zu Abschlüssen, doch der Ball wollte einfach nicht ins Netz.
Schlüsselmomente der Begegnung
Nach der Pause zeigte sich Horn zunächst besser. Ein kluger Pass von Kilian Bauernfeind führte zu einer Großchance für Haris Ismailcebioglu, der das Tor jedoch verfehlte. Mit einem energischen Schuss von Abdijanovic in der 60. Minute gelang den Hornern schließlich der Ausgleich, was für einen kurzen Aufschwung sorgte.
Doch der Jubel währte nicht lange. Bregenz versuchte, die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen, und das gelang ihnen durch einen weiteren Treffer des eingewechselten Anteo Fetahu in der 68. Minute. Der Joker bewies seine Schnelligkeit und traf ins leere Tor, nachdem der Horner Torhüter Hotop den Ball nicht sicher fangen konnte. Damit war Horn wieder in Rückstand, und die Wiederherstellung des Gleichgewichts fand erneut nicht statt.
In der Schlussphase zeigten die Bregenzer erneut ihre Stärke. Der abschließende Treffer, erzielt durch Renan in der 77. Minute, besiegelte die Niederlage für Horn. Trotz der positiven Ansätze in der zweiten Halbzeit war die Defensive zu anfällig, um einen möglichen Punktgewinn zu realisieren. Bregenz setzte sich fest in der oberen Tabellenhälfte, während Horn weiterhin um Stabilität und Punkte kämpft.
Die Statistiken des Spiels sprechen eine deutliche Sprache: Bregenz dominierte die Partie nicht nur durch die Tore, sondern profitierte auch von einer effektiveren Spielweise und einer besseren Teamdynamik. Nach dieser Niederlage wird Horns Trainer Philipp Riederer die kommenden Spiele genau analysieren müssen, um die Abwehrproblematik in den Griff zu bekommen und eine Wende einzuleiten.
Das nächste Spiel wird entscheidend sein, um das Vertrauen in die Mannschaft zurückzugewinnen. Zuschauer und Fans erwarten, dass Horn die Lehren aus der Niederlage zieht und mit neuem Mut in die kommenden Herausforderungen geht. Die Aktion der Schiedsrichter und die Ausbeute der Gelben Karten, unter anderem für Fetahu und Abdijanovic, verdeutlichen zudem, dass es in solch intensiven Spielen auch oftmals zu hitzigen Szenen kommt.
Für 300 Zuschauer blieb das Spektakel in Bregenz jedoch nicht nur aufgrund der Tore spannend, sondern auch wegen der Atmosphäre und dem leidenschaftlichen Spiel beider Teams. Das Match war nicht nur eine Prüfung für die Spieler, sondern auch für die Trainer, die Strategien anpassen und Spielerwechsel zum richtigen Zeitpunkt vornehmen mussten. In solchen Augenblicken entscheidet sich oft, wie die Saison weiter verläuft.
Mehr Details zu dieser Partie sowie statistische Auswertungen finden sich in einem ausführlichen Bericht auf www.noen.at.
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