In der kleinen Gemeinde Zemling, im Bezirk Hollabrunn, blicken die Bewohner auf die unvergesslichen Unwettertage Mitte September zurück, die viele Herausforderungen mit sich brachten. Die heftigen Regenfälle führten dazu, dass der Jungbrunnenbach über die Ufer trat und zahlreiche Gärten sowie Gebäude in Gefahr brachte. Ortsvorsteher und Vizebürgermeister Helmut Schachamayr berichtete von den dramatischen Folgen, die die Naturgewalten mit sich brachten.
„Der Dauerregen führte zu erheblichem Hochwasser, das sogar einige Gebäude gefährdete“, erklärte Schachamayr. Auf den Straßen waren umgestürzte Eichen zu beobachten, die nicht nur Zäune demolierten, sondern auch den Verkehr stark beeinträchtigten. Um die Lage zu meistern, war die Freiwillige Feuerwehr Zemling während des gesamten Unwetterwochenendes unermüdlich im Einsatz. Ihre Aufgaben umfassten das Ziehen von Gräben, das Errichten von Wassersperren und das Auspumpen von überfluteten Kellern. Solche Einsätze sind für die Feuerwehrleute nicht ungewöhnlich, jedoch erforderten die aktuellen Umstände besonders erhöhte Anstrengungen.
Dank für den Feuerwehr-Einsatz
Zur Anerkennung des bemerkenswerten Einsatzes der Feuerwehrmitglieder lud Vizebürgermeister Schachamayr die Einsatzkräfte zu einem geselligen Abend ins Gasthaus von Franz und Karin Berger ein. Die Einladung beinhaltete ein herzhaftes Gulasch und erfrischendes Bier, und der Abend bot Gelegenheit, die verschiedenen Einsätze im Detail zu besprechen. „Wir sind sehr froh, dass wir in Zemling insgesamt glimpflich davongekommen sind“, so Schachamayr weiter. „Es ist wichtig, einander zu helfen und den Dank für solche heroischen Taten auszudrücken.“
Die Feierlichkeiten präsentierten sich somit nicht nur als kulinarische Auszeit, sondern auch als Plattform für den Austausch über die Herausforderungen, die die Unwetter in der Region mit sich brachten. Solche Veranstaltungen stärken nicht nur die Gemeinschaft, sondern fördern auch den Zusammenhalt in schwierigen Zeiten.
Die lebhaften Erinnerungen an die Sturmtage sind für die Zemlinger Bewohner noch frisch, doch die schnelle Reaktion und das Zusammenarbeiten der Feuerwehr haben dazu beigetragen, dass der Schaden begrenzt werden konnte. Mit einem soliden Gemeinschaftsgeist und dem unermüdlichen Einsatz der Feuerwehr kann man optimistisch in die Zukunft blicken, auch wenn das Wetter manchmal unberechenbar sein kann. Weitere Informationen zu den Einsätzen und den Folgen des Hochwassers sind hier zu finden.
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