Am 30. Dezember 2025 ereignete sich gegen 18:50 Uhr ein bewaffneter Raubüberfall in Leobersdorf, Bezirk Baden, Niederösterreich. Ein maskierter Mann bedrohte den Betreiber eines Feuerwerkverkaufsstandes mit einem Messer und forderte Geld. Der Täter, der eine schwarze Jogginghose und einen schwarzen Kapuzenpullover trug, war etwa 1,80 Meter groß und hatte eine normale Statur. Auf seinem Gesicht war eine schwarze Maske mit einem totenkopfähnlichen Symbol zu erkennen. Es wird vermutet, dass der Mann ohne Akzent sprach.[5min.at]

Der Überfall führte zur Flucht des Täters als Beifahrer eines hellen Kombis, vermutlich der Marke Peugeot. Alarmfahndungsmaßnahmen verliefen jedoch ergebnislos. Die Betreiber des Verkaufsstands, die 33 und 41 Jahre alt sind, blieben unverletzt und konnten sich in Sicherheit bringen. Die Polizei Leobersdorf bittet mögliche Zeugen, Hinweise unter der Telefonnummer 059133 3308 zu melden, auch anonym.

Übergriffe und Sicherheitslage

Ähnlich besorgniserregende Vorfälle ereigneten sich in anderen Teilen Deutschlands. So fand am 4. August in Traben-Trarbach ein bewaffneter Raubüberfall statt, bei dem zwei Männer, ein 60-Jähriger und ein 21-Jähriger, überfallen wurden. Hierbei waren drei Tatverdächtige beteiligt, deren Beschreibungen ebenfalls Anlass zur Sorge geben. Eine der Personen war etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß und trug einen rot-dunkelblauen Trainingsanzug, während eine andere mit einer Pistole bewaffnet war[wochenspiegellive.de].

Diese Übergriffe haben in der betroffenen Gemeinde Verunsicherung ausgelöst. Es ist ein weiteres Zeichen dafür, dass die Kriminalität in den letzten Jahren zugenommen hat, was die umfassende Erstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) über die vergangene Dekade unterstreicht. Diese Statistik wird seit 2001 genutzt, um Trends im kriminellen Geschehen festzuhalten und die strategische Planung der Polizei zu unterstützen. Sie berücksichtigt lediglich die angezeigten Straftaten und ist somit ein wertvolles Instrument in der Kriminalitätsbekämpfung[bundeskriminalamt.at].

Obwohl die PKS wertvolle Einblicke in die Kriminalitätsentwicklung gibt, bleibt das Dunkelfeld der nicht angezeigten Straftaten weiterhin ein Problem. Die Rückmeldungen der Bevölkerung zur Sicherheitslage können sich direkt auf die Polizeiarbeit und die gesetzliche Regelung auswirken, was die Wichtigkeit der Beobachtung dieser Vorfälle unterstreicht.