Am 23. Jänner 2026 wurde Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit der Ehrenbürgerschaft der Landeshauptstadt St. Pölten ausgezeichnet. Neben ihr erhielten auch Diözesanbischof Alois Schwarz und die ehemalige LH-Stellvertreterin Heidemaria Onodi diese hohe Ehrung. Die Veranstaltung fand im Rahmen eines feierlichen Aktes statt, bei dem Bürgermeister Matthias Stadler die Zahl der Ehrenbürger in St. Pölten auf insgesamt 19 erhöhte, darunter mit Mikl-Leitner und Onodi erstmals zwei Frauen, die diese Auszeichnung erhielten. Die Ehrenbürgerschaft gilt als Anerkennung für herausragende Verdienste und wird oft als zeitloses Zeichen der Wertschätzung betrachtet, das üblicherweise auf Lebenszeit verliehen wird Wikipedia.
Mikl-Leitner zeigte sich erfreut über die Auszeichnung und bezeichnete sie als „große Ehre“. Sie unterstrich die tiefe Verbundenheit zwischen der Stadt St. Pölten und dem Land Niederösterreich. In ihrem Rückblick auf die Stadtentwicklung hob sie das Jubiläumsjahr „40 Jahre Landeshauptstadt St. Pölten“ hervor, das mit bedeutenden Fortschritten wie dem Bau des Regierungsviertels, der Entwicklung des Festspielhauses sowie dem Ausbau St. Pöltens als Hochschul- und Gesundheitsstandort verbunden ist. Ihre Entscheidung zur Landeshauptstadt nannte sie „mutig, aber richtig“ und wies auf die Stärkung für die Region hin Kurier.
Ehrenbürger und ihre Verantwortung
Die Ehrenbürgerschaft hat eine lange Tradition und wurde historisch zur Würdigung besonderer Verdienste vergeben. Bürgermeister Matthias Stadler bezeichnete die Auszeichnungen als „Brückenschlag mit dem Land“ und verwies auf Projekte wie die Synagoge und das Universitätsklinikum, die das Miteinander zwischen Stadt und Land fördern. Die Ehrung der drei neuen Ehrenbürger stellt eine bedeutende Geste der Wertschätzung für deren Engagement dar NOE.gv.at.
Heidemaria Onodi, die die Ehrung mit Demut entgegennahm, brachte ihr Leitmotiv von sozialer Gerechtigkeit ins Spiel. Auch Bischof Alois Schwarz äußerte sich zu der Auszeichnung und betonte die positive Gemeinschaft in St. Pölten: „Die Stadt ist geprägt von Menschen, die füreinander da sind“, was die Lebensqualität und das soziale Miteinander unterstreicht.
Insgesamt zeigen diese Ehrungen nicht nur den Respekt für die bisherigen Verdienste der Ausgezeichneten, sondern auch den Anspruch, weiterhin konstruktiv an der Zukunft der Stadt und der Region zu arbeiten.