Amstetten

Harald Wiesauer wechselt zur SPÖ: Neue Impulse für Amstettens Politik

Ehemaliger FPÖ-Gemeinderat Wiesauer wechselt zur SPÖ in Amstetten, um gegen die „schwarz-grüne Koalition“ zu kämpfen – ein Schritt, der für Aufregung sorgt!

Der Amstettner Gemeinderat Harald Wiesauer hat eine bedeutende Entscheidung getroffen: Er wechselt von der FPÖ zur SPÖ. In einem Post der Amstettner SPÖ erläuterte er seine Beweggründe. Wiesauer empfindet die politische Situation innerhalb der FPÖ als unbefriedigend, insbesondere in Bezug auf die Zusammenarbeit mit der ÖVP und den Grünen. "In den letzten Jahren hat es mich wirklich gestört, dass die FPÖ in Amstetten keine Opposition war", erklärte er. Diese Unzufriedenheit motivierte ihn dazu, sich der SPÖ anzuschließen, da er von der dortigen Gemeinderatsarbeit überzeugt ist.

Der Wechsel wird von SPÖ-Vizebürgermeister Gerhard Riegler unterstützt, der darauf hinweist, dass Wiesauer aktiv den Wunsch geäußert hat, zur SPÖ zu wechseln. Riegler betont, dass dieser Schritt eine klare Abgrenzung von der FPÖ darstellen soll. "Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Amstettnerinnen und Amstettner", fügte er hinzu. Die SPÖ sieht in diesem Wechsel nicht nur einen Zugewinn, sondern auch eine strategische Positionierung gegen die schwarz-blaue Koalition.

Wiesauers zukünftige Rolle

Wiesauer plant, Mitglied der SPÖ zu werden, und hat die Ambition, auf der SPÖ-Liste für die kommenden Gemeinderatswahlen zu kandidieren. Allerdings wird er voraussichtlich nicht im Spitzenbereich zu finden sein. "Es wird laut Gerhard Riegler ein Listenplatz weiter hinten sein", sagt Wiesauer. Er denkt, dass diese Entscheidung für ihn eine weitere Möglichkeit darstellt, seine politische Stimme in Amstetten wirkungsvoll einzubringen.

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Bei der FPÖ hat Wiesauer oft einen schärferen Oppositionskurs gegenüber der schwarz-grünen Koalition gefordert. Dabei stößt er auf Widerstand von seinem Parteikollegen Christian Schrammel, der ihn jedoch mit Gelassenheit aus der Partei ziehen lässt. "Reisende soll man nicht aufhalten", bemerkte Schrammel bezüglich der Entscheidung Wiesauers, der seiner Meinung nach in der FPÖ wenig politische Akzente gesetzt hat. Zudem kündigte die FPÖ an, dass sie Ende Oktober ihre Kandidatenliste publik machen wird.

Ausblick auf die Zukunft

Die Wechselgerüchte in der FPÖ nehmen zu, vor allem um den Bezirksobmann und Landtagsabgeordneten Alexander Schnabel. Ob Schnabel als Spitzenkandidat in Amstetten antreten wird, bleibt unklar, da Schrammel dazu keine Stellung nehmen wollte. Wiesauer ist jedoch überzeugt, dass Schnabel eine gewisse Rolle in den bevorstehenden Wahlen spielen wird, auch wenn es aktuell keine konkreten Informationen gibt.

Der Wechsel von Wiesauer könnte weitreichende Auswirkungen auf die politische Agenda in Amstetten haben. Er wird Zugriff auf neue Netzwerke und Möglichkeiten haben und könnte die politische Landschaft in der Stadt wesentlich beeinflussen. Sein Schritt ist nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch ein strategisches Spiel, das die Dynamik im Gemeinderat und die bevorstehenden Wahlen verändern könnte. Für weitere Informationen zu diesem Thema, siehe die aktuelle Berichterstattung auf kurier.at.


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Quelle
kurier.at

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