
In den letzten Wochen hat sich eine neue Unterstützung für Arbeitsuchende etabliert, die im Zuge der sich abzeichnenden Unternehmensinsolvenzen in Österreich von enormer Bedeutung ist. Die neu gegründete Arbeitsstiftung soll helfen, Menschen ohne Job wieder auf die Beine zu kommen. Laut orf.at wird hierfür eine Job-Drehscheibe ins Leben gerufen, die Betroffene direkt an neue Arbeitgeber vermittelt, bevor sie überhaupt gekündigt werden. Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) stellte fest, dass diese Maßnahme nicht nur auf die Automobilbranche, sondern auch auf kleine und mittlere Unternehmen zielt. Insgesamt stehen 4 Millionen Euro für die Unterstützung von bis zu 400 Menschen zur Verfügung.
Innovative Lösungen für Arbeitsuchende
Um den Übergang für entlassene Mitarbeiter effizient zu gestalten, werden diese Arbeitsstiftungen durch ein Modell der Outplacement-Angebote gefördert. Diese Stiftungen bieten eine professionelle Unterstützung für Personen, die aufgrund einer Unternehmensinsolvenz oder massiven Personalabbau ihre Stelle verlieren, so die Ausführungen von oegb.at. Die Maßnahmen beinhalten Berufsorientierung, Aus- und Weiterbildung sowie finanzielle Unterstützung für zusätzliche Schulungskosten. Der österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) trägt bis zu 60 Prozent der Kosten für diese Initiativen.
Fokussierung auf individuelle Qualifizierung
Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Implacementstiftungen, die seit 2002 existieren und Arbeitslosen gezielte Qualifikationen für bestimmte Stellen bieten. Diese Initiativen sind besonders relevant in Branchen mit hohem Fachkräftemangel, wo offene Stellen schneller besetzt werden müssen. Die Unternehmen sind gefordert, praktische Ausbildungsanteile zu übernehmen und die Teilnehmer nach erfolgreich abgeschlossenem Training zu übernehmen. So wird nicht nur der Arbeitsmarkt unterstützt, sondern auch die individuelle berufliche Perspektive der Teilnehmer erheblich verbessert.
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