Am 12. Jänner 2026 startet die Geräte-Retter-Prämie in Österreich, die Konsumentinnen und Konsumenten eine kostengünstige Reparatur defekter Elektro- und Elektronikgeräte ermöglicht. Diese Initiative, die vom Umweltministerium unter der Leitung von Norbert Totschnig ins Leben gerufen wurde, hat das Ziel, Abfall zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Totschnig hebt die Vorteile des Reparierens hervor, indem er betont, dass nicht nur Geld gespart werden kann, sondern auch CO₂-Emissionen reduziert werden.
Die Maßnahmen zur Förderung der Kreislaufwirtschaft spiegeln das Bestreben wider, eine längere Nutzung und Reparatur von Geräten anzustreben, anstelle eines vorschnellen Ersatzes. In der Regel werden etwa 1500 Reparaturbetriebe als Partner zur Verfügung stehen, um die Konsumenten zu unterstützen.
Förderung von Reparaturen
Die Geräte, die durch die Prämie gefördert werden, umfassen eine breite Palette an Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Kühlgeräte, Kaffeemaschinen und Staubsauger. Auch Spezialgeräte für die Krankenpflege, wie Rollstühle und Pflegebetten, sind eingeschlossen. Der Fördersatz beträgt 50% der Reparaturkosten, wobei die maximale Förderung auf 130 Euro reduziert wurde. Kostenvoranschläge werden mit bis zu 30 Euro unterstützt.
Die Abwicklung der Prämie erfolgt digital über die Webseite www.geräte-retter-prämie.at, wo Konsumenten ihren Geräte-Retter-Bon online beantragen können. Nach Eingabe ihrer persönlichen Daten und Bankverbindung erhalten sie den Bon per E-Mail, der entweder digital oder ausgedruckt bei den Partnerbetrieben eingelöst werden kann und drei Wochen gültig ist.
Ziel der Prämie
Ein zentrales Anliegen der Geräte-Retter-Prämie ist die Stärkung der Reparaturkultur in Österreich und die Unterstützung von kleinen und mittelständischen Reparaturbetrieben. Diese Initiative ist ein Schritt in Richtung einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Wirtschaftsweise und steht im Einklang mit den Grundprinzipien der Kreislaufwirtschaft, welche die Minimierung von Ressourceneinsatz und die Reduktion von Abfall und Emissionen anstreben.
Der Weg weg von der linearen Wirtschaft, die auf der Entnahme, Herstellung und Entsorgung basiert, hin zu einem regenerativen System, wird als essenziell erachtet, um Umweltprobleme zu bekämpfen. Die Kreislaufwirtschaft fördert langlebige Konstruktionen, Instandhaltung, Reparatur und die Wiederverwendung von Produkten, was nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile mit sich bringen kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Geräte-Retter-Prämie allen Konsumenten eine Möglichkeit bietet, aktiv zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung beizutragen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu unterstützen.