Heute ist der 27.05.2025
Datum: 27.05.2025 – Source 1 (https://www.kleinezeitung.at/service/newsticker/aussenpolitik/19735870/israel-friendship-award-an-ex-kanzler-nehammer):
– Nehammer äußerte Stolz über den erhaltenen Award und bezeichnete ihn als Verpflichtung.
– Er stellte fest, dass der Antisemitismus seit der Hamas-Attacke lauter und stärker geworden sei.
– Der Terroranschlag auf Israel sei eine Attacke auf gemeinsame Werte; Israel wird die Existenz abgesprochen und unschuldige Geiseln wurden genommen.
– Nehammer forderte: „Bringt die Geiseln heim!“ und betonte, dass der Schutz Israels für Österreich eine moralische Verpflichtung sei.
– Er erklärte, dass die Freundschaft mit Israel „immerwährend“ sein werde.
– Stocker ergänzte, dass alles unternommen werde, um die Geiseln freizulassen.
– Der Award bezeuge die Freundschaft zwischen Österreich und Israel.
– Nehammer verwies auf die Terrorattacke in Washington, bei der zwei israelische Botschaftsmitarbeiter erschossen wurden.
– Ein gemeinsames Ziel von Österreich und Israel ist ein Waffenstillstand, die Befreiung aller Geiseln und Zugang zu Zivilisten in Gaza.
– Der Preis wurde anlässlich des 77. Jahrestags der Unabhängigkeit Israels durch Botschafter David Roet überreicht.
– Anwesend waren auch die Familien von Evyatar David und Guy Gilboa-Dalal, die seit rund 600 Tagen in Geiselhaft sind.
– Botschafter Roet dankte Nehammer, Stocker, Launsky-Tieffenthal und Weissenböck für ihre Unterstützung.
– Staatssekretär Josef Schellhorn lud die Geschwister der Geiseln ins Außenministerium ein, um ihre Freilassung zu fordern.
– Eine Schwester einer Geisel wies emotional auf die Lage der Geiseln in den Tunneln der Hamas hin.
– Der Preis soll Menschen und Organisationen in Österreich ehren, die zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Israel und Österreich beigetragen haben.
– Nehammer und Launsky-Tieffenthal wurden für ihr Engagement zur Befreiung der Geiseln geehrt.
– Weissenböck wird für seinen Kampf gegen Antisemitismus und für ein besseres Verständnis der Geschichte Israels gewürdigt.
Source 2 (https://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitische_Vorf%C3%A4lle_w%C3%A4hrend_des_Krieges_in_Israel_und_Gaza):
– Am 10. Oktober 2023 wurde in Dortmund ein Plakat mit dem Slogan „Der Staat Israel ist unser Unglück“ an einem als Neonazi-Treff bekannten Haus aufgehängt.
– Am 12. Oktober 2023 wurde in Bremen ein Graffito mit dem Inhalt „Für jeden Zionisten 1 Kugel“ entdeckt.
– Auf Demonstrationen wurde die Parole „From the River to the Sea, Palestine will be free“ geäußert, die als antisemitisch eingestuft wird.
– In Berlin und Frankfurt am Main fanden trotz Verboten Demonstrationen mit antisemitischen Inhalten statt.
– Die Berliner Polizei registrierte bis zum 17. Oktober 2023 rund 370 Straftaten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt, darunter 14 anti-palästinensische Straftaten.
– Bis zum 20. Oktober 2023 stieg die Zahl der Straftaten in Berlin auf 862.
– Im Jahr 2023 wurden insgesamt rund 5000 antisemitische Straftaten in Deutschland verzeichnet, die Hälfte davon nach dem 7. Oktober.
– Am 2. November 2023 verbot Bundesinnenministerin Nancy Faeser die Hamas und das propalästinensische Netzwerk Samidoun.
– Zwischen dem 7. Oktober und 9. November 2023 wurden in Deutschland täglich im Schnitt 29 antisemitische Vorfälle gemeldet.
– Der Zentralrat der Juden in Deutschland berichtete, dass 80% der befragten jüdischen Gemeinden eine erhöhte Unsicherheit seit dem 7. Oktober wahrnahmen.
– Am 14. Dezember 2023 wurden vier mutmaßliche Mitglieder der Hamas in Berlin und Rotterdam festgenommen.
– Die Gedenkstätte Sachsenhausen berichtete von antisemitischen Hassbotschaften, die nach dem Terrorangriff hinterlassen wurden.
– Im Juni 2024 schlossen mehrere jüdische und israelische Restaurants aufgrund antisemitischer Bedrohungen.
– Am 5. September 2024 kam es in München zu einem Schusswechsel zwischen einem 18-jährigen Österreicher und Polizisten.
– Sharon Spievak trat im Juni 2024 als Vorsitzende des AStA der Hochschule Rhein-Waal zurück, nachdem das Existenzrecht Israels infrage gestellt wurde.
– Das Leipziger Theaterfestival setzte ein Stück wegen Antisemitismusvorwürfen ab.
– Im November 2024 wurden auf einem Weihnachtsmarkt antisemitische Produkte verkauft, was zu Anzeigen führte.
– Zwischen dem 7. Oktober und 21. November 2023 registrierte die Berliner Polizei 1.440 Straftaten im Kontext des Nahostkonflikts.
– Am 11. Oktober 2023 fand in Berlin-Neukölln eine verbotene Demonstration mit antisemitischen Inhalten statt.
– Am 18. Oktober 2023 wurden Molotowcocktails auf eine Synagoge geworfen.
– Antisemitische Graffiti wurden an verschiedenen Orten in Berlin gesprüht.
– Im Jahr 2024 kam es zu einem Anstieg antisemitischer Vorfälle an Hochschulen in Berlin.
– Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin dokumentierte im ersten Halbjahr 2024 insgesamt 1.383 antisemitische Vorfälle.
– In den USA stieg die Zahl antisemitischer Vorfälle nach dem 7. Oktober 2023 um mehr als 380 Prozent.
– In Frankreich wurden seit dem 7. Oktober 2023 819 antisemitische Taten registriert.
– In Österreich stieg die Zahl antisemitischer Vorfälle um 300 Prozent nach dem 7. Oktober 2023.
– In der Schweiz wurden über 30 antisemitische Vorfälle in den Wochen nach dem Terrorangriff registriert.
– In Russland wurden Häuser jüdischer Bewohner mit Davidsternen markiert.
Source 3 (https://de.statista.com/themen/9538/antisemitismus/):
– Verbrannte Israel-Flaggen und antisemitische Parolen bei pro-palästinensischen Demonstrationen in Deutschland.
– Brandanschlag auf eine Berliner Synagoge.
– Anstieg antisemitischer Vorfälle in Deutschland im Kontext des Konflikts zwischen Hamas und Israel.
– Antisemitismus ist ein weltweit verbreitetes Problem und beschreibt die Diskriminierung von Jüdinnen und Juden.
– Antisemitische Einstellungen sind in Teilen der deutschen Gesellschaft auch 70 Jahre nach dem Holocaust vorhanden.
– Weltweite jüdische Bevölkerung stieg von ca. 11 Millionen im Jahr 1945 auf 15,3 Millionen im Jahr 2022.
– Größte jüdische Populationen befinden sich in Israel und den USA (ca. 85% der Weltbevölkerung).
– Anzahl der Jüdinnen und Juden in Deutschland sinkt seit über 15 Jahren, 2022 bei rund 91.000 laut Zentralrat der Juden.
– Judentum ist regional am stärksten im Landesverband Nordrhein vertreten.
– Antisemitismus wird als vielschichtiges Phänomen beschrieben, mit traditionellem und modernem Antisemitismus.
– IHRA-Definition von Antisemitismus: Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden, die sich als Hass äußern kann.
– Unterscheidung zwischen strukturellem, sekundärem und israelbezogenem Antisemitismus.
– Alltagsantisemitismus äußert sich in Bemerkungen, Stereotypen und Verhaltensweisen.
– 2022 Umfrage: 30% der Befragten erlebten antisemitische „Witze“, 15% berichteten von abfälligen Äußerungen über Jüd:innen im Bekanntenkreis.
– Antisemitische Vorfälle können in sozialen Netzwerken, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Orten auftreten.
– Beispiel: Antisemitischer Vorfall auf der „documenta“ in Kassel 2022.
– 2022 zählte das BMI über 2.600 antisemitische Delikte in Deutschland (nur Hellfeld).
– Häufigster Vorfalltyp: verletzendes Verhalten, umfasst antisemitische Äußerungen.
– Weitere Delikte: Sachbeschädigung, Bedrohungen, Angriffe.
– 320 antisemitische Versammlungen während der Pandemie (April 2020 bis März 2021).
– Beispiel für extreme Gewalt: Anschlag in Halle an der Saale am 09. Oktober 2019.
– Weltweit 370 schwerwiegende gewaltsame antisemitische Vorfälle im Jahr 2020.
– In den USA 2.700 antisemitische Vorfälle 2021, in Großbritannien 2.255.
– Anstieg antisemitischer Vorfälle in vielen Ländern mit großer jüdischer Population während der Pandemie.
https://www.kleinezeitung.at/service/newsticker/aussenpolitik/19735870/israel-friendship-award-an-ex-kanzler-nehammer
https://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitische_Vorf%C3%A4lle_w%C3%A4hrend_des_Krieges_in_Israel_und_Gaza
https://de.statista.com/themen/9538/antisemitismus/