Am Sonntagabend, dem 14. Jänner 2026, erlebten Zuschauer in mehreren europäischen Ländern, darunter Österreich und Deutschland, ein außergewöhnliches Himmelsphänomen. Ein leuchtendes Objekt wurde in verschiedenen Regionen gesichtet, was für viel Verwirrung und Spekulationen sorgte. Ein TikTok-Nutzer postete ein Video, in dem er ein solches Objekt gegen 17:30 Uhr in Freital beobachtete, und viele weitere Menschen meldeten ähnliche Sichtungen, darunter auch aus Salzburg.

In der Steiermark und Kärnten berichteten Augenzeugen von einer hellen Struktur am Himmel, die sich in verschiedenen Richtungen bewegte. Eine Augenzeugin beschrieb, dass das Objekt unterschiedlich schnell flog und es so aussah, als ob etwas herausgesprüht wurde. Nach kurzer Zeit wurde das Objekt immer dunkler, bis es schließlich nicht mehr zu sehen war, was viele Menschen zur Frage brachte, was sie gerade erlebt hatten. Laut dem Leiter der Sternwarte Klagenfurt, Matthias Trinkl, könnte das Phänomen mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX in Zusammenhang stehen, die kürzlich gestartet wurde. Kurier berichtet, dass das Team vom CENAP (Zentrale Forschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene) mehrere UFO-Meldungen bestätigte.

Ursache der Lichterscheinung

Die Erklärung für das unerklärliche Licht am Himmel fand sich in den Transaktionen des Raumfahrtunternehmens SpaceX. Das Phänomen war auf abgelassenen Treibstoff der Falcon-9-Rakete zurückzuführen. Diese Treibstoffreste kristallisierten in großer Höhe und reflektierten das Sonnenlicht, was die eindrucksvollen Lichtspiele erzeugte. Hansjürgen Köhler, Leiter von CENAP, gab an, dass er bei der ersten Meldung bereits ahnte, dass es eine lange Nacht werden würde. Die Argumentation findet ebenfalls Widerhall in einem Bericht von Spiegel, der die gleichen Erkenntnisse zu dem Vorfall lieferte.

Das Ergebnis war ein hell leuchtendes Spektakel, das gegen 17:30 Uhr sichtbar wurde. Um die gleiche Zeit meldeten zehntausende von Menschen Sichtungen aus Nordost- und Südost-Deutschland, darunter die Städte Adorf, Zwickau und Dresden. In Dresden wurden Beobachtungen insbesondere in den Stadtteilen Neustadt, Sporbitz und Laubegast dokumentiert. Die Falcon-9-Rakete war nur drei Stunden zuvor im kalifornischen Vandenberg gestartet, und zwar von einem Stützpunkt der US Space Force in eine sonnensynchrone Umlaufbahn. Der Anlass für diesen Start war die Twilight-Mission zum Transport von Kleinsatelliten, einschließlich der NASA-Raumsonde „Pandora“. TAG24 ergänzt, dass es sich um den fünften Flug der Falcon 9 für diese spezifische Mission handelte.